Elena Theys berät Buchautor

Drögenbostels Seepferdchen-Expertin

Elena Theys hält das Buch in den Händen, für das sie die als Beraterin tätig war.
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Mit Widmung: Elena Theys hält das Buch in den Händen, für das sie die als Beraterin tätig war.

Drögenbostel – Sie sind launische Faulpelze, gefräßige Tänzer und die Männchen werden schwanger – im gerade erschienenen Buch von Till Hein dreht sich alles um die Welt der Seepferdchen. Und wer kennt sich nicht besser mit den drolligen Meeresbewohnern aus, als Seepferdchen-Expertin Elena Theys aus Drögenbostel, die jahrelang eine Aufzucht der kleinen Knochenfische betrieb?

So verwundert es nicht, dass der Berliner Buchautor im Internet auf die 60-Jährige stieß und sich mit ihr in Verbindung setzte, um mehr darüber zu erfahren.

Stolz hält Elena Theys nun seit wenigen Tagen das Buch mit Widmung des Autors in den Händen, in dem ihr und ihrer Seepferdchenstation nicht nur ein ganzes Kapitel, sondern zusätzlich auch mehrere Absätze in dem 240 Seiten starken Buch mit dem Titel „crazy horse“ gewidmet sind. Sie diente dem Autor auch als fachliche Beraterin und konnte einige Ungereimtheiten über die Meeresbewohner beseitigen.

Theys plant neues Projekt in Visselhövede

„Vor eineinhalb Jahren erhielt ich einen Anruf von Till Hein, der für den Verlag ,Mare‘ ein Buch über Seepferdchen herausbringen wollte“, erinnert sich Theys, die damals noch in Posthausen ihre Meerestierhandlung betrieb. Im vergangenen Jahr kam der Berliner Autor im Juni dann persönlich vorbei, um die Drögenbostelerin zu interviewen. „Er hat in seinem Buch sehr begeistert und lebendig von seinem Besuch berichtet“, freut sich die Seepferdchen-Freundin. Sie hat den 52-jährigen Berliner erst einmal durch die Räume in Posthausen wandern und in die Aquarien gucken lassen. „Doch er hat nichts gesehen, denn die Seepferdchen sind Künstler der Tarnung, und das hat Till Hein auch so in dem Buch wiedergegeben.“ Till Hein war fasziniert über das, was er erlebte, nachdem die „Seepferdchenflüsterin“ ihn in die Geheimnisse der Meere eingewiesen hatte.

Theys stellte für Hein auch die Verbindung zur Forschungsstation und dem Meeresaquarium Geomar in Kiel her, mit dem sie viel zusammenarbeitet. Außerdem trug die 60-Jährige viel dazu bei, Widersprüche in der Seepferdchen-Literatur zu bereinigen. „Hein hatte sehr gründlich recherchiert und stellte entsprechend viele Fragen. Ich freue mich, dass ich ihm immer weiterhelfen konnte.“

Der Wissenschaftsjournalist ist für mehrere Magazine tätig und liebt Fische, über die er seit gut zehn Jahren regelmäßig schreibt – vom Schleimaal über den Eishai bis hin zum Seepferdchen.

„Mein Rhythmus währte immer vier Jahre, in denen ich in Drögenbostel, an der Burgstraße in Visselhövede, in Sottrum und in Posthausen mit meiner Meerestierhandlung verweilt habe“, staunt Elena Theys selbst. Nun schwebt ihr wieder ein neues Projekt im Visselhöveder Raum vor, für das sie noch Mitstreiter sucht. „Aber so eine Seepferdchenausstellung wie früher wird es nicht mehr geben“, ist sich die Drögenbostelerin sicher. Wer Interesse an dem Buch „crazy horse“ hat, oder Elena Theys gerne bei ihrem neuen Projekt unterstützen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 05195 / 93010 an sie wenden.

Von Angela Kirchfeld

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