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Visselhöveder Regio-Challenge: Per Rad zum Superfood

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Christiane Burandt-Gabriel (l.), Henry Buse und Isa Roth starten die Regio-Challenge am Freitag mit einem Vorbereitungstreffen.
Christiane Burandt-Gabriel (l.), Henry Buse und Isa Roth starten die Regio-Challenge am Freitag mit einem Vorbereitungstreffen. © Wieters

Mit einem Vorbereitungstreffen startet die Visselhöveder Regio-Challenge, bei der die Teilnehmer eine Woche lang das essen, was in der Nähe produziert wird.

Visselhövede – „Wer Lebensmittel direkt von Betrieben aus der Region bezieht, spart Transportwege ein und wird unabhängiger von globalen Warenströmen. Es schafft Verbindungen und Verantwortung für die Region, wenn wir uns auf die Suche nach Produkten von hier und für hier machen“, sagt Isa Roth von der Visselhöveder Initiative Vissel for future und startet damit die diesjährige Regio-Challenge, die vom 9. bis 17. September mit einer Reihe von Veranstaltungen auf einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln aufmerksam machen soll.

„Wir wollen uns eine Woche lang regional ernähren und uns der Herausforderung stellen, dies einen Schritt konsequenter zu tun, als wir es bisher getan haben“, betont Christiane Burandt-Gabriel, die bereits für Freitag,1. September, um 16.30 Uhr zum Vorbereitungstreffen auf den Schulbauernhof „ackern & rackern“ nach Riepholm einlädt.

Die Termine

• Samstag, 9. September: Radtour ins Salzmuseum Soltau, Abfahrt 14 Uhr Marktplatz Visselhövede.

• Sonntag, 10. September: Harfenkonzert mit Picknick ab 17 Uhr am Visselsee.

• Mittwoch, 13. September: Sauerkraut machen ab 18 Uhr bei „ackern & rackern“.

• Freitag, 15. September: Gemüse-Schnippeldisco am Klimastreiktag ab 16 Uhr Marktplatz Visselhövede.

• Sonntag, 17. September: Abschlusstreffen ab 17 Uhr bei „ackern & rackern“.

Die Grundidee der Regio-Challenge ist, dass die Teilnehmer nur das essen, was maximal eine Fahrradtour vom jeweiligen Haushalt entfernt angebaut wird. „Das ist eigentlich leicht, denn wir haben hier in der Region Visselhövede eine Menge Hofläden und Einkaufsmöglichkeiten für diese Produkte“, so Burandt-Gabriel. Aber das solle alles nicht mit einem erhobenen Zeigefinger geschehen, sondern jeder könne für sich selbst entscheiden, wie viele Lebensmittel, die nicht in Fahrradnähe erworben werden können, er dennoch konsumieren möchte. „Es gibt auch ein paar Joker wie Salz oder Olivenöl, die hier nicht produziert werden.“

Roth und Burandt-Gabriel setzen auf kleine Schritte, um die Menschen für die Challenge zu begeistern. „Nicht jeder muss die komplette Woche mitmachen, nur an einzelnen Terminen teilzunehmen oder nur ein paar Tage das essen, was um die Ecke wächst, ist auch okay“, so Roth. Für sie ist es wichtig, die Menschen mitzunehmen auf eine Erlebnisreise, bei der aus anonymen Produkten wertvolle und vertrauenswürdige Lebensmittel werden, „von denen wir wissen, wo und wie sie erzeugt werden und welche Menschen dahinter stehen“. Und das Schöne dabei sei, dass die entstandenen Kontakte über die Aktionswoche hinaus bestehen blieben, so Isa Roth.

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