Selbstbewusst in den Herbst

Zuschuss stabilisiert Visselhöveder Kulturverein

Christiane Wuttke, Vorsitzende des Visselhöveder Kultur- und Heimatvereins.
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Christiane Wuttke, Vorsitzende des Visselhöveder Kultur- und Heimatvereins.

Visselhövede – „Puh, das ist ja gerade nochmal gut gegangen“, sagt Christiane Wuttke als sie die Post öffnet. Die Vorsitzende des Visselhöveder Kultur- und Heimatvereins hält nämlich einen Brief des Landschaftverbands Stade in den Händen. Darin wird die Zusage gemacht, für die finanzielle Lücke aufzukommen, die wegen Corona zwischen der Gage der engagierten Künstler und den tatsächlich erwirtschafteten Eintrittsgeldern entstanden ist.

Das ist jetzt einige Monate her, „aber wir sind froh, dass es diese Förderung, die aus Bundesmitteln stammt, überhaupt gibt“, so Wuttke. Sie nimmt es zwar nicht in den Mund, aber ohne diesen Zuschuss hätte es für die Zukunft des Vereins düster ausgesehen. „Wir haben nach dem Einreichen der entsprechenden Belege sogar noch nachträglich Geld bekommen.“ Während des Kontakts sei der zuständige Sachbearbeiter erstaunt gewesen, dass er nicht mehr Anträge bearbeiten würde, so Wuttke. „Denn diese Förderung ist ja gerade für Verein wie uns gedacht und sichert so auch den Künstlern, die mit uns die Verträge gemacht haben, indirekt das Überleben.“

Einlass nach der 2G-Regel

Jetzt atmen Wuttke und ihre umtriebigen Mitglieder wieder kräftig durch, denn in nur vier Wochen haben sie es geschafft, ein Kulturprogramm für den Rest des Jahres auf die Beine zu stellen..

Nach fast zwei Jahren Pause dürfe sich die Visselhöveder also wieder auf eine bisschen Abwechslung zu den Fernsehabenden freuen.

„Natürlich alles nach den 2G-Bedingungen. Das heißt, nur nachweislich Geimpfte oder Genesene sowie Zuschauer, die einen Negativtest vorweisen können, haben Zutritt. Denn keiner von uns möchte den Besuchern mit einem Stäbchen in der Nase rumbohren“, stellt Wuttke klar.

Sie hofft, dass es die Bestimmungen zulassen, dass es nach „zwei Jahren Wackelei mal wieder richtig voll“ wird im Heimathaus an der Burgstraße, wo die meisten Veranstaltungen des Vereins stattfinden. „Klar, es gab zuletzt auch einige Termine, aber so richtig Stimmung kam bei den riesigen Abständen des Publikums nicht auf. Es war einfach nicht schön, auch wenn die Künstler sich so dargestellt haben, als wäre es das letzte Mal.“

So wartet der Kultur- und Heimatverein voller Spannung auf den Herbst mit den größeren Terminen. Über die traditionelle Kunsthandwerkerausstellung im und am Heimathaus hat sich der Vorstand zwar auch schon Gedanken gemacht, aber „ob sie dann auch so Anfang Dezember stattfindet, werden wir erst drei Wochen vorher entscheiden“, informiert Wuttke – wohlwissend, dass dann wieder eine Organisation unter absolutem Zeitdruck erledigt werden muss. Um am Ende wieder erleichtert durchzuatmen.

DAS PROGRAMM

19. September, 17 Uhr: Führung durch beide Visselhöveder Kirchen. Treffpunkt an der Herz-Jesu-Kirche.

2. Oktober, 20 Uhr Heimathaus: Zsuzsa von Zeddelmann singt Eigenkompositionen, Soul und Popsongs am Piano.

9. Oktober, 20 Uhr Heimathaus: Die New Orleans Shakers präsentieren New Orleans Jazz kombiniert mit Karibikklängen.

28. Oktober, 19.30 Uhr Heimathaus: „Bobby und Luffy“ stellen die Solokarrieren der Beatles nicht nur musikalisch vor.

7. November, 17 Uhr Heimathaus: Erhard Grunhold zeigt einen Film über das 25-jährige Betsehen des Vereins.

20. November, 10 Uhr Heimathaus: Workshop „Inspirationen aus der Natur“ mit Wilma von Frieling.

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