Kulturverein Eigenart plant mit neuer Website für den Herbst

Kulturverein Eigenart: Neuanfang in Bunt

Klaus Jädicke und Andreas Netter in einem Café
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Klaus Jädicke (l.) und Andreas Netter freuen sich auf das Herbstprogramm des Kulturvereins Eigenart.

Bewegte Zeiten hat der Kulturverein Eigenart hinter sich: Beinahe hätte man den Verein auflösen müssen, und die Corona-Pandemie tat ihr Übriges, den Verein stillhalten zu lassen. „Es gibt uns noch“, heißt es jetzt von Eigenart – und im Herbst auch wieder mit Konzerten.

Visselhövede – „Es gibt uns noch“, sagt Andreas Netter und lacht. Denn coronabedingt ist es in den vergangenen Monaten reichlich still um den Visselhöveder Kulturvereins Eigenart geworden, auch wenn hinter den Kulissen viel passiert ist. Liquidationsverfahren, Umbruch im Vorstand – der Verein hat bewegte Zeiten hinter sich und will jetzt wieder nach vorne sehen. Ausdruck dessen ist das Programm für den Herbst, mit dem Netter und seine Mitstreiter an dem anknüpfen möchten, was im Februar vergangenen Jahres seinen ungeplanten und abrupten Schlusspunkt gefunden hatte.

Denn da hatte Eigenart die bis heute vorerst letzte Veranstaltung präsentieren könnten, ein Konzert der Gruppe „Elephant“. „Seitdem stehen wir in den Startlöchern, weiterzumachen“, betont Netter. Das war allerdings bis auf ein nicht öffentliches Konzert mit Stephan Schrader, dass Eigenart dem Kultur- und Heimatverein zu dessen Jubiläum geschenkt hatte, bisher nicht möglich gewesen.

Jetzt allerdings hoffen die Macher von Eigenart auf den Herbst: „Auf jeden Fall erarbeiten wir ein Hygienekonzeot, allerdings sind wir noch am Überlegen, wie wir dann mit Ungeimpften umgehen“, so Netter. Fest steht, dass die Luca- als auch die Corona-Warn-App eingebunden werden sollen. „Natürlich gibt es auch noch die Zettel zum Eintragen.“ Bei den Künstlern rannten sie bei der Planung für das Herbstprogramm offene Türen ein. „Die, die wir schon im vergangenen Jahr hier haben wollten oder auch denen wir absagen mussten, haben wir dabei zuerst gefragt“, erinnert sich Netter.

Das Eigenart-Programm im Herbst

Den Auftakt macht das Duo „Cool Eddie“ mit Helge Haffke am Keyboard und Saxofonist Simon Schneider am Samstag, 18. September. Liedermacher Lothar Lechleiter alias Der Black ist zusammen mit Gitarrist Philipp Roemer am Samstag, 25. September, zu Gast. Celtic Folk gibt es am Samstag, 23. Oktober, zu hören, dann treten dort Flötistin Katharina Bramkamp, der schottische Gitarrist Ian Bruce und Drummer Frank Deckert auf. Irisch wird es dann am Samstag, 30. Oktober, mit Máire Breatnach (Geige) und Thomas Loefke (Harfe). Sie wollen mit ihrer Musik Geschichten aus der keltischen Vergangenheit Irlands erzählen. Den Abschluss des Programms bestreiten Kai Engelke und Helm van Hahm mit ihrer Konzert-Lesung „Musik liegt in der Gruft am Samstag, 13. November. Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr im Heimathaus, lediglich Der Black tritt im Biohotel Hof Sonnentau auf. 

„Aber auch in der Zwischenzeit ist der Kontakt nicht abgerissen. Am Ende sind wir froh, dass jetzt hoffentlich wieder was geht“, sagt Netter. Vor allem mit Blick auf all das, was hinter dem Verein liegt, hatte es zu Beginn des vergangenen Jahres nach dem Rückzug des langjährigen Vorsitzenden Ralf Struck und in Ermangelung eines neuen Vorstandes zunächst nach Auflösung des Vereins ausgesehen, bis dann im Laufe des Jahres der neue Vorstand feststand. „Auch, wenn wir aufgrund von Corona noch keine richtige Vorstandssitzung mit dem neuen Team machen konnten: Wir wollen alle und wir haben Lust, etwas zu machen“, betont Netter.

Ein Zeichen für den Neuanfang ist auch, dass der Verein seine Website hat überarbeiten lassen, statt den Farben Lila, Purpur und Grün ist jetzt alles bunt. „Die Website ist jetzt das letzte I-Tüpfelchen“, freut sich Netter. Neu ist, dass die Online-Präsenz des Vereins im System Typo3 erstellt ist. „Da sind wir Ralf Struck und Ingeborg Brase sehr dankbar, dass sie uns da im Hintergrund weiterhin helfen und uns auch in der Bedienung des Ganzen geschult haben.“ Im Gegensatz zur alten Website ist die neue in einem Design, das sich auch Smartphones und Tablets automatisch anpasst. „Der Leitgedanke war: Eigenart ist neu aufgestellt, also wollten wir das auch nach außen zeigen“, erklärt Vorstandsmitglied Klaus Jädicke. Auch Ticketreservierungen sind künftig online möglich.

Bleiben soll weiterhin die Zusammenarbeit zu anderen Kulturschaffenden in Visselhövede, nicht nur mit dem Kultur- und Heimatverein, sondern auch mit dem Theater Metronom, das Eigenart während des Theatersommers unterstützt – unter anderem mit dem Auftritt von „Strings on Wings“ am 29. August im Rahmen des Theatersommers , den der Verein spendiert. „Das war für uns eine Herzensangelegenheit“, betont Jädicke. „Wichtig ist: Wir kennen uns und arbeiten untereinander gut zusammen.“

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