Neustart an der Gaswerkstraße 

Visselhöveder Jugendtreff: Mädchen gehen voran

Beim ersten Treffen haben die Mädchen ihre Wünsche notiert, bevor es beim Kickerturnier um Tore ging.
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Beim ersten Treffen haben die Mädchen ihre Wünsche notiert, bevor es beim Kickerturnier um Tore ging.

Visselhövede – Yoga, ein Haustiertag, Pfannkuchen backen, ein Kleidertausch, aber auch Lagerfeuer und Drachen steigen lassen: Das sind nur einige der Wünsche, die junge Visselhövederinnen während des ersten Mädchennachmittags auf die Wunschliste gesetzt hatten. Allem voran steht aber: „Gemeinsam mit Freundinnen viel Spaß haben!“

„Im vergangen Jahr fielen durch Corona die Jugendtreffen aus, doch nun starten wir neu durch“, freut sich Jugend- und Gemeinwesenarbeiterin Iris Weis, die mit Freundin Maren Ehlers die Mädchennachmittage betreut. Die finden übrigens noch in den alten Räumen an der Gaswerkstraße im alten Bauhof statt, bis die neuen Räumlichkeiten im Hallenbad bezogen werden können.

„Klar, haben wir vor, dort viel selbst zu machen. Wir können gemeinsam die Wände streichen und Vorhänge aufhängen, doch erst einmal muss die Bausubstanz hergestellt werden und uns das Gebäude zur Verfügung stehen“, erklärt Weis, die dienstags (Mädchen), mittwochs und donnerstags (offen) ab 16 Uhr gemeinsam mit dem Sozialarbeiter Stefan Gaudies die Türen für Jugendliche ab zwölf Jahren öffnet. Ob es irgendwann auch ein reines Jungen-Treffen geben werde, hänge vom Bedarf ab, ebenso die Uhrzeit – Anfang und Ende – da sind die Gemeinwesenarbeiterin flexibel. „Außerdem können hier Geburtstage gefeiert werden, wenn die Räumlichkeiten zu Hause nicht ausreichen“, lädt Iris Weis auch für samstags ein. „Da sind wir flexibel, es ist nichts in Stein gemeißelt.“

Die zwölfjährige Franziska Hey freut sich jedenfalls, dabei sein zu dürfen. Ebenso Annika Wrede. „Iris haben wir während des Ferienprogramms kennengelernt und fanden es einfach toll“, berichtet die Elfjährige. „Schön wäre es, wenn noch mehr kommen würden, aber so ist es auch gut!“

Freundin Gwen wollte sowieso schon immer beim Jugendtreff dabei sein. Nun hat sie endlich das Alter erreicht. „Es ist einfach cool, sich mit anderen außerhalb der Schule zu treffen und es ist anders als zu Hause. Hier ist mehr Platz und es gibt eine eigene Küche“, betont die Visselhövederin. Kochen, backen und Kochexperimente stehen sowieso sehr hoch im Kurs beim Mädchentreff. Genauso wie „Süße Partys“, Burger braten und ein Schokobrunnen. „Oder wollt ihr mal Schattenboxen?“, hakt die 52-jährige Organisatorin nach und erläutert den Sport-Spaß, bei dem man gegen seinen eigenen Schatten kämpft.

Auch der Kickertisch steht bei den Mädchen hoch im Kurs.

„Die Räumlichkeiten sind hier für viele Dinge ausreichend vorhanden.“ So gibt es neben der Küche mit Essecke eine gemütliche Stube, inklusive Kickertisch und Spielesammlung, auch ein größerer Raum, der zurzeit als Bewegungsraum hergerichtet wird, steht zur Verfügung. Interessant ist auch das Tauschregal, das im Flur steht. „Dort werden Sachen reingestellt, die man selbst nicht mehr benötigt, die anderen aber vielleicht noch Freude bereiten.“

Einzig die Outdoor-Wünsche wie eine Fahrradtour oder ein Kinobesuch, können nicht erfüllt werden, da das Treffen örtlich gebunden ist. „Aber die große Wiese am Haus dürfen wir nutzen“, freut sich Weis, die auch Bastelaktionen im Programm hat.

Wichtig ist der 52-Jährigen aber auch, dass die Schule nicht zu kurz kommt. „Daher bieten wir hier auch immer Hausaufgabenhilfe, inklusive Textvorbereitung und Lerngruppen an.“

Wer Zeit und Lust hat, kann gerne vorbeikommen. Die Treffen sind kostenfrei. Getränke gibt zu Cent-Beträgen. Einzig wenn gekocht und gebacken wird, soll eine Umlage erfolgen. „Lebensmittelspenden sind immer willkommen.“

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