Bürgermeisterwahl in Visselhövede

WiV und FDP setzen auf Schulz

Der wiedergewählte Vorstand der WiV mit Uwe Joost (v.l.n.r.), Irene Becker, Eckhard Langanke und Horst-Dieter Betz.
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Der wiedergewählte Vorstand der WiV mit Uwe Joost (v.l.n.r.), Irene Becker, Eckhard Langanke und Horst-Dieter Betz.

Visselhövede – Die Wählergemeinschaft Wir in Visselhövede (WiV) unterstützt die Bürgermeisterkandidatin Sabine Schulz jetzt auch ganz offiziell bei ihrem Wahlkampf um das höchste Amt in der Verwaltung. Denn während der Jahreshauptversammlung der WiV votierten die Mitglieder laut Mitteilung einstimmig für Schulz, die keiner Partei angehört. Und nicht nur das:

Auch Henning Cordes, Mitglied der Stadtratsgruppe CDU/FDP, aber für die Liberalen quasi als Einzelkämpfer unterwegs, hat während der Versammlung im Schwitscher Haus ebenfalls seine volle Unterstützung für Schulz zugesagt.

Die 57-Jährige sieht die „Säulen des städtischen Lebens“, wie sie bei dem Treffen betonte, in der „Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Vereinsarbeit“. Diese Bereiche gelte es nach Kräften zu unterstützen, denn in ihnen läge die Zukunft einer Kommune und der gesamten Gesellschaft. „So muss zum Beispiel dringend die Suche nach multifunktionalen Räumlichkeiten intensiviert werden.“

Banger Blick auf die Nach-Corona-Finanzen

Schulz ist sich bewusst, dass sie im Falle einer für sie erfolgreich verlaufenden Wahl ein schweres Erbe antreten wird: „Denn noch ist nicht absehbar, ob die Einnahmen für die Stadt – vor allem die Gewerbesteuer – durch die Corona-Pandemie nicht doch hinter den Erwartungen zurückbleiben.“ Ohne solide finanzielle Haushaltslage sei es aber beispielsweise kaum möglich, auf lokaler Ebene nationale Ziele des Klimaschutzes zu unterstützen. „Klima und Umweltschutzziele müssen zukünftig definiert und durch passende Konzepte entwickelt werden“, wird Schulz in der WiV-Mitteilung zitiert. Allerdings denke sie dabei nicht an die Erhöhung von Gebühren.

Sabine Schulz kann auf die volle Unterstützung der WiV und von Henning Cordes (FDP) bauen.

Visselhövede verfüge nach neueren Untersuchungen über eine beachtliche Kaufkraft, die gefestigt und gestärkt werden müsse, so Schulz, die damit auf das in der Politik gerade heiß diskutierte Einzelhandelsgutachten zielt. „Erst dann sind weitere Projekte wie die Entwicklung des Fremdenverkehrs oder der zunächst utopisch klingende Wunsch nach einem Freibad in den Blick zu nehmen.“

WiV-Vorsitzender Eckhard Langanke ist von der Kandidatin sehr angetan: „Sabine Schulz zeigte sich in der Fragestunde mit den WiV-Mitgliedern nicht nur gut informiert über die meistdiskutierten Themen in der Stadt, sondern erwies sich auch als qualifizierte Fachkraft der Verwaltungsarbeit.“ Als Badbetriebsleiterin der Stadt Achim und stellvertretende Vorsitzende des Personalrates kenne sie Verwaltung in- und auswendig.

Dennoch stehe die Verpflichtung, immer für die Bürger Visselhövedes da zu sein, ganz oben auf ihrer politischen Agenda, so Langanke. Dazu gehöre auch räumliche Nähe. Sabine Schulz habe bereits ein neues Zuhause in Visselhövede gefunden und werde innerhalb der kommenden Wochen an die Vissel ziehen.

Wie es sich für eine Jahreshauptversammlung gehört, die natürlich unter den geltenden Corona-Bedingungen veranstaltet wurde, hatten die WiV-Mitglieder auch einen Vorstand zu wählen. Und das bleiben: Eckhard Langanke (Vorsitzender), Uwe Joost (stellvertretender Vorsitzender), Irene Becker (Beisitzerin) und Kassenwart Horst-Dieter Betz.

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