„Wo ist denn das?“

Wasserturm eröffnet die Saison mit Motiven aus der Region

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Läuteten die Saisoneröffnung im Wasserturm ein: Bürgermeister Ralf Goebel (v.l.), Christiane und Joachim Looks und die neue Ausstellungsbeauftragte Ute Grigo.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Mit einem gelungenen Saisonauftakt haben die Verantwortlichen des Visselhöveder Wasserturms am Sonntag ihre erste Ausstellung in diesem Jahr gefeiert. Zur offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Ralf Goebel und der Ausstellungsbeauftragten Ute Grigo kamen 40 Interessierte. Zudem fanden auch viele Wandergruppen den Weg zum alten Sonnentau-Gelände. So zählten die Aussteller Christiane und Joachim Looks insgesamt an die 70 Besucher am Muttertag.

Die kleine Fotoausstellung unter dem Titel „Wo ist denn das?“ hatte die Naturschutzbeauftragte für den Altkreis Rotenburg, Christiane Looks, mit ihrem Mann Joachim zusammengestellt. Zu sehen sind Motive aus der Region Visselhövede – Felder, Wiesen, Wälder und viele Teiche sowie natürliche Wasserrinnen. Dafür hatte das Ehepaar bei seinen Ausflügen in die Natur immer eine Kamera parat.

„Halte deine Augen offen, geschlossen deinen Mund, so werden dir manche Dinge kund“, erkannte schon der Heimatdichter Hermann Löhns. Daran müssen sich wohl auch die Looks gehalten haben, denn nur so werden dem Betrachter die verzauberten und malerischen Momente der Stille, Weite und Erhabenheit deutlich. „Sie legen nicht den Finger in die Wunde, sondern gehen mit geöffneten Augen durch die Gegend und haben so einen speziellen Blickwinkel, der auch uns die Natur näher bringt und sie zu schätzen wissen lässt“, verdeutlichte Ralf Goebel in seiner Begrüßungsrede.

Ausstellung noch bis Anfang Juni zu sehen

So wünscht sich der Bürgermeister eine weite Strahlkraft für die Ausstellung und dass sich möglichst viele Neugierige finden werden, um das „kleine Juwel“ anzusehen. „Gerne verrät das Ehepaar, wo die Aufnahmen gemacht wurden.“ Goebel dankte nicht nur den Ausstellern und Ute Grigo, sondern auch der ehemaligen Turmwärterin Tomke Heeren, die aus gesundheitlichen Gründen den Job aufgegeben hatte, die jetzige Ausstellung aber noch in die Wege leitete. 

Da an dem Tag auch an die Mütter gedacht wurde, ging die Naturschutzbeauftragte mit einem Augenzwinkern auf die Mütter in der Tierwelt am Beispiel des Wanderfalken ein: „Die Vögel sind in der Tierwelt die einzigen, in der Vater und Mutter die Jungen großziehen, während es sonst nur die Mütter sind.“ Aber wir sollten laut Christiane Looks auch von den Wanderfalken lernen, die gnadenlos ihre Jungen aus dem Nest schubsen, damit sie flügge werden.

Für die anwesenden Damen gab es jeweils eine Rose und Pralinen zum Muttertag. Die Ausstellung ist noch bis Anfang Juni, sonntags in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, geöffnet.

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