Finissage im Wasserturm

Turmwächterin Tomke Heeren blickt auf ihr Jahr zurück

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Bürgermeister Ralf Goebel überreicht Turmwärterin Tomke Heeren ein Dankeschön.

Visselhövede - Zum Abschluss des Kulturjahres im Wasserturm, auf dem ehemaligen Sonnentau-Gelände, hatte sich Turmwächterin Tomke Heeren etwas Besonderes einfallen lassen. Die Finissage am Sonntag wurde mit der Lesung von Dieter Brause-Scilasko gekrönt. Gleichzeitig waren auch alle Künstler der Gruppe Transobjektiv vertreten, sodass die Besucher noch einmal mit ihnen ins Gespräch kommen konnten.

Als Dankeschön gab es für Tomke Heeren von Bürgermeister Ralf Goebel einen Vissel-Schirm und einen Blumengruß für die geleistete Arbeit. „Es ist eine Bereicherung für die Stadt. Bereits nach dem spannenden Start in die Saison zog es viele Künstler an“, begann Goebel seine Rede. „Wir haben hier vor Ort keinen Turmwärter mehr, sodass die Schwierigkeit besteht, die Ausstellung aus der Ferne zu steuern. Aber du hast das gut gemacht und ohne Schwierigkeiten gemeistert.“ Selbst die „Fliegen-Epidemie“ wurde von der Turmwächterin ohne zu jammern überstanden und die Ausstellungen haben viele neue Menschen in die Visselstadt gelockt.

„Ich bin mit dem ersten Jahr zufrieden. Es könnten immer mehr Besucher sein, aber es ist schön, dass so viele Leute gekommen sind. Jede Eröffnung war gut besucht“, ließ Heeren ihr erstes Jahr Revue passieren. Wie es 2018 aussieht, wollte sie noch nicht verraten. „Schauen wir mal. Es geht auf jeden Fall im April weiter. Was gezeigt wird, steht noch nicht fest.“

Ausschilderung verbesserungswürdig

Vorteilhaft wäre eine bessere Ausschilderung zum Turm, beziehungsweise Hinweistafeln zur Ausstellung, da einige Besucher den Start der Lesung verpassten, die den Weg zum Turm nicht fanden.

Die Lesestunde von Maler und Poet Dieter Brause-Scilasko handelte von Mac und Mo, zwei Kinder und ihre bösen Streiche. Angeregt durch harmlose Streiche seiner Enkelkinder, schrieb Brause-Siclasko moderne Geschichten im Stile von Wilhelm Buschs „Max und Moritz“ in Gedichtform. „Da die Texte recht hintergründiger Art sind, sind sie aber für Kinder nicht so recht geeignet“, gibt der Autor zu. Die Texte des Cordingers zeichnen sich durch Originalität, Wortspiel und Wortwitz aus. J aki

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