Kaffeehausatmosphäre

Neujahrskonzert des Kultur- und Heimatvereins

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Das Bremer Kaffeehausorchester bot schwungvolle Rhythmen und altbekannte Stücke, die gute Laune machen.

Visselhövede – Von Johann Strauß bis Duke Ellington reichten die Melodien des Bremer Kaffeehaus-Orchesters, dessen Musiker am Samstag im voll besetzten Heimathaus bei ihrem dritten Auftritt in Visselhövede einen beschwingten Einstieg in die Veranstaltungsreihe des Kultur-und Heimatvereins boten. Dieses Mal als Neujahrskonzert überschrieben. Die fünf Musiker, ließen schon durch ihren Auftritt im Frack keinen Zweifel an ihrer Professionalität aufkommen. Wie es sich für ein Kaffeehaus-Orchester gehört, zielte das Programm auf gute Laune und Schmunzeln. Walzer, Oper, Schlager, Wiener Charme und Evergreen-Pop wurden dazu auf hohem Niveau vorgetragen.

Klaus Fischer spielte Flöte, Piccolo, zwei Saxofone und Klarinette und gab außerdem den Ansager. Er teilte sich mit Constantin Dorsch (Violine) und der Japanerin Machika Totani am E-Klavier meist die Melodiegebung. Gero John (Cello) und Anselm Hauke (Bass) sorgten für den Sound. Alles war auf freundlich gestimmt und so war es ja auch gemeint. Nur die Flöte klang bei Fischer gelegentlich etwas schrill. Alle Stücke, die vorgetragen wurden, waren gelungene Bearbeitungen für die Zusammensetzung dieser Gruppe. 

Baraba Schliep (l.) und Sabine Bente in Aktion.

Die Musiker spielten exakt zusammen und die klassischen Hits klangen so, wie die Zuhörer sie seit Jahren kennen. Interessanter war die Interpretation der Popsongs von John Lennon, Stevie Wonder und anderen. Klaus Fischer klang hier mit den Saxofonen und der Klarinette auch angenehmer als mit der Flöte. Jetzt hatten die fünf Musiker Drive. Zum Schluss bei dem alten Schlager „Nur nicht aus Liebe weinen“ erlaubte sich Klaus Fischer einen Schlenker, indem er, passend zum Thema, eine scheinbar endlose Kadenz auf der Violine einbaute.

Das Heimathaus war rappelvoll. 

Kaffee gab es nicht an dem Abend aber in der Pause wie immer Wein, Prosecco und Wasser. Barbara Schliep und Sabine Bente am Ausschank spürten mit ihren Körpern den Rhythmen nach, wenn sie sich nicht beobachtet fühlten: Kaffeehausfeeling mit Tanzeinlage.

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