Erdgasförderstellen sollen nach Krebsverdacht überprüft werden

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Symbolbild

Visselhövede - Niedersachsen will nach Bekanntwerden einer erhöhten Krebsrate in Bothel die Umweltbelastung an allen Erdgasförderstellen überprüfen lassen. Das kündigte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) beim Besuch einer Verpressbohrstelle in Visselhövede (Kreis Rotenburg) am Montag an.

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) habe ein Konzept erarbeitet, sagte Wenzel. Danach sollen in den nächsten vier bis fünf Jahren die rund 400 Förderplätze untersucht werden. Im nahe gelegenen Bothel hatte eine Auswertung des Krebsregisters überdurchschnittlich viele Krebsfälle ergeben. Im Sommer hatte das LBEG an einem der dort gelegenen Förderplätze auch erhöhte Quecksilberwerte festgestellt. Die Ursache für die erhöhte Krebsrate ist noch unklar.
dpa

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