Kunst auf fünf Stockwerken

Ausstellung „Farbspiele“ ist noch bis zum 26. August im Wasserturm zu sehen

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Ute Grigo (5.v.l.) und Bürgermeister Ralf Goebel eröffneten mit den Künstlerinnen Edeltraut Böhme (v.l.), Isa Gamperl, Helke Lührs, Roswitha Wagner, Susanne Hagel, Maren Stahn, Sabine Maja Schäfer, Soraja Heuer und Annette Welke die Ausstellung. 

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Mit französischem Flair eröffnete Geiger Peter Hokema und Mariska Nijhof am Akkordeon die Sommer-Ausstellung „Farbspiele“ im Visselhöveder Wasserturm. Die Musiker zogen die zahlreichen Besucher, aber auch die Ausstellerinnen, in ihrem Bann und begleiteten so die Vernissage. „Die Musik schärft unsere Sinne auf die Kunst, der Wettergott spielt mit, und wir haben so viele Künstlerinnen, dass wir befürchteten, dass es den Turm zum Bersten bringt“, vermittelte Bürgermeister Ralf Goebel scherzhaft seine Bedenken, die er mit Ausstellungsleiterin Ute Grigo teilte.

Dabei besteht der Turm schon sehr lange und soll auch weiterhin viele Menschen anlocken und zusammenbringen, die sich von der Kunst inspirieren lassen. 61 Stufen benötigt man bis in die oberste Etage des fünfstöckigen Wasserturms. Hier präsentieren die Malerinnen Sabine Maja Schäfer, Soraya Heuer, Anja Geschonke, Zdenka Kreitlow, Helke Lührs, Isa Gamperl, Roswitha Wagner und Susanne Hagel ihre zahlreichen beeindruckenden Acryl- und Ölbilder sowie Aquarelle. Ragna Reusch, aus Ahausen, stellt Schnitzereien aus Holz aus. Annette Welke hält Textilkunstwerke und handgemachte Grußkarten bereit. Maren Stahn stellt erstmals die Technik Glassbrush (durch Sandstrahlen) vor und Edeltraut Böhme zeigt ihre Keramikarbeiten.

Mariska Nijhof am Akkordeon und Geiger Peter Hokema eröffneten mit französischem Flair die Sommer-Ausstellung „Farbspiele” im Wasserturm

„Die zwölf Ausstellerinnen kommen nicht alle aus Visselhövede, aber der Zufall hat sie hier in die Gegend gebracht, um gemeinsam im Wasserturm auszustellen. Ich werde förmlich von den Werken und Farben angezogen. Vielleicht passt eines der Bilder in mein Büro“, hofft Goebel und verwies auf die vielen Stilrichtungen der Werke. Der Bürgermeister dankte insbesondere Ute Grigo, die dieses „Farbspiel“ möglich gemacht hat. In der Sprache der Farben haben Künstler die Möglichkeit, sich auszudrücken. Man spüre deutlich, dass nach der Epoche von Turmwächter Willi Reichert eine andere Kunstrichtung im Turm angebrochen ist, die nun eine weibliche Handschrift trägt. „Es ist schon etwas Besonderes“, betonte Goebel.

Die sehenswerte Ausstellung ist bis zum 26. August jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

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