Das Vissel-Bad setzt auf einen Ticketautomaten statt Kasse

Vertrauen zum Kunden

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Im Vissel-Bad gibt es einen Ticketautomaten – das zeugt von Vertrauen in die Besucher.

Visselhövede - Von Inken Quebe. Auch wenn es in Visselhövede kein Freibad gibt: Abkühlung geht auch im Schwimmbad. Und wer sich sonnen möchte, kann das auch im Außenbereich des Vissel-Bades an der Straße Zu den Visselwiesen.

Der Bäder-Test:

Beekebad in Scheeßel

Freibad Bothel

Bruchwiesenbad Hemslingen

Ronolulu Rotenburg

Vissel-Bad

Finteler „Bad im Wiesengrund“

Freibad Sottrum

Liegefläche: Im Schwimmbereich selbst gibt es nur wenige Liegemöglichkeiten. Aber: Wenn gutes Wetter ist, gibt es im Außenbereich eine schön gestaltete Terrasse mit Holzpaneelen und Stühlen. Das lässt zumindest erkennen, dass sich die Betreiber darüber Gedanken gemacht haben, wie die Besucher gutes Wetter nutzen könnten. Es ist noch zu erahnen, wo einmal die Becken des inzwischen geschlossenen Freibads waren. Note: 3

Spiel und Spaß: Kinder haben die Wahl: Es gibt viele Spielzeuge im Wasser und auch eine Rutsche. Das ist für die Jüngsten sicherlich auch ausreichend – es ist eben kein Freibad mit viel Platz. Dementsprechend gibt es kein Fußball- oder Volleyballfeld und auch keine Tischtennisplatte.

Im Schwimmerbecken gibt es zumindest noch zwei Startblöcke und zwei Sprungbretter. Die zur Verfügung stehende Fläche ist damit aufgebraucht. Das Angebot war zu Freibad-Zeiten sicher größer. Note: 3-

Kiosk: Es gibt keinen Kiosk, aber ein Restaurant. Allerdings ist in diesem Fall eine Wertung nicht möglich: Bei unserem Besuch war das Restaurant „Vivaldi“ nicht geöffnet. Für die Gäste wäre es sicher schöner, wenn sie auch dann ein Eis oder etwas ähnliches kaufen könnten. Note: -

Umkleiden und Toiletten: Im Bereich der Kabinen und der Toiletten ist das Mobilar nicht auf dem neuesten Stand. Trotzdem macht es keinen schlechten oder dreckigen Eindruck. Note: 2-

Schwimmbecken: Es gibt zwei Becken, eines für kleine Kinder und eines für Schwimmer. Das Wasser ist bei letzterem 1,30 bis 3,55 Meter tief, und es hat eine zumindest optisch abgetrennten, flacheren Nichtschwimmer-Bereich. Dazu haben die Betreiber ein Seil mit einem Schild darüber gespannt. Eine zumindest fragwürdige Umsetzung: Den Hinweis beachtet sicherlich nicht jeder. Ausschlaggebend war wohl, dass die 25 Meter langen Bahnen ansonsten hätten verkürzt werden müssen. Gut ist aber, dass es für Besucher, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind, einen Einstieg ins Wasser über eine breite Treppe gibt. Betrachtet man das Bad insgesamt, so nehmen die Becken den größtmöglichen Platz ein. Gelungen ist die Gestaltung mit Mosaik um das Becken herum. Note: 2-

Preis/Leistung: Der Eintritt kostet einen Erwachsenen drei Euro. Bedenkt man das Angebot, ist das gar nicht so wenig – viele kommen wohl nur, um Bahnen zu ziehen. Bleibt die Frage, ob es sich dann wirklich lohnt. Allerdings mangelt es in der Nähe an Alternativen. Für Staunen sorgt beim ersten Besuch mit Sicherheit auch, dass es keine richtige Kasse gibt, sondern einen Ticketautomaten. Nach dem dieser die Karte ausgespuckt hat, ist es nur noch nötig, sie ins das Drehkreuz zu schieben. In Visselhövede hat man wohl . Kontrolliert jemand, ob der Besucher das richtige Ticket gewählt hat? An diesem Tag jedenfalls nicht. Gesamtnote: 3-

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