Viele Besucher kamen am Wochenende zum Weihnachtszauber nach Visselhövede

Ohne Schnee, aber mit Feuershow

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An den Ständen herrscht regen Treiben.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Das Wochenende stand für die Visselhöveder ganz im Zeichen des Weihnachtszaubers. Aber auch viele auswärtige Besucher kamen in die Visselstadt. Einige Geschäfte hielten für die zahlreichen Besucher Rabattaktionen bereit und luden am Sonntag zum Schautag ein.

„Das findet man nicht alle Tage“, erkannten die Besucher des mittelalterlichen Marktes vor dem Rathaus. Dort war zünftige Handwerkskunst, unter anderem an der Esse oder bei der Seilerei, zu bewundern.

Zwischendurch gaben die Minnesänger und Musikanten eine Kostprobe ihres Könnens. Adventliche Töne, unter anderem durch Akkordeonspieler, waren auch in der St.-Johanniskirche zu hören. „Hier findet man Ruhe und Besinnlichkeit nach dem Trubel“, so eine Dame aus Bad Fallingbostel, die auch die schönen Krippen aus den unterschiedlichsten Materialien bestaunte.

Am Samstag hatten die Kinder der Plattdeutsch-AG der Kastaniengrundschule vor der Kirche ihren großen Auftritt. Unter der Leitung von Susanne Euhus und Renate Lüdemann trugen sie die einstudierten Lieder, Sketche und Gedichte vor.

"Visselhöveder Weihnachtszauber"

Zur Kaffeezeit war im Heimathaus kein Platz mehr zu ergattern. Denn neben edlem Kunsthandwerk gibt es hier bekanntlich die köstlichsten Torten und guten Kaffee vom Kultur- und Heimatverein.

„Sind die niedlich“, stellten die Kinder angesichts der Ponys fest, die in der Koppel mitten im Weihnachtswald standen. Dort hatte der Musikzug Train of Music wieder alle Register gezogen und 180 Tannenbäume aufgestellt, durch die man wandern konnte. Viele der immergrünen Gewächse fanden auch gleich gegen Entgelt ein neues Zuhause, die dann die Stube zu Weihnachten schmücken werden. „Ich vermisse die Dampflok“, bedauerten etliche Marktbesucher, die vergeblich nach der kleinen Eisenbahn Ausschau hielten, die sonst zwischen dem Wald und dem Brunnen ihre Kreise zog. Auch der beliebte Schneeberg war in diesem Jahr nicht aufgeschüttet und fehlte ebenso den kleinen und großen Gästen des Marktes.

„Mit der Resonanz haben wir gerechnet, aber es kann ja nicht immer gleich sein“, stand Jens Gilberg vom Gewerbeverein zu der Entscheidung, auf die einstigen Highlights des Weihnachtszaubers zu verzichten. Dafür gab es zum Einbruch der Dunkelheit eine Feuershow, und an beiden Tagen verteilte der Weihnachtsmann Süßes an die Kleinen.

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