Grundstückspreise für Visselhöveder Baugebiet stehen fest

Vermarktung läuft an

Auf der Baustelle: André Pannier, Ralf Goebel, Celina Dehning und Friederike Bischoff(v.l.).
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Auf der Baustelle: André Pannier, Ralf Goebel, Celina Dehning und Friederike Bischoff(v.l.).

Visselhövede – Als einen „erfolgreichen Meilenstein“ beschreiben die Tochterunternehmen der Volksbank Lüneburger Heide, die Immo-Konzepte GmbH und die Gesellschaft für Entwickeln und Bauen (GEB) den Vermarktungsstart im Baugebiet Quellhorststraße in Visselhövede.

Sicher ist dieser Name, der gerade erst vom Bauausschuss abgesegnet worden war und sich auf zwei frühere Bürgermeister Visselhövedes bezieht, noch nicht jedem in der Stadt bekannt. Dabei handelt es sich um das Baugebiet hinter der ehemaligen Mühle Hohensee zwischen der Zollikofer, der Mühlen- und der Bergstraße.

„Die Nachfrage ist groß und wir haben bereits viele erfolgreiche Gespräche mit Kaufinteressenten geführt“, berichtet die Immobilienökonomin Friederike Bischoff von Immo-Konzepte.

„Auf den Grundstücken entstehen Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser. Die Grundstücksgrößen für Einfamilienhäuser variieren zwischen 573 und 928 Quadratmetern. Doppelhäuser haben eine Mindestgrundstücksgröße von 400 und Reihenhausgrundstücke sind mindestens 200 Quadratmeter groß. Alle Häuser dürfen mit einem Vollgeschoss errichtet werden“, informiert André Pannier, Geschäftsführer der GEB.

Zwischen 47 719 und 110 432 Euro

Der verrät jetzt auch die Preise für die Grundstücke, die im Vergleich zu anderen Baugebieten recht nah am Stadtkern liegen. „Je nach Größe und Lage kosten die Grundstücke zwischen 47 719 und 110 432 Euro.“

Im Bauamt der Stadt häufen sich immer die Nachfragen nach Baugrundstücken, „darum sind wir sehr froh, dass wir dieses Gebiet nach vielen Jahren realisieren konnten“, so Bürgermeister Ralf Goebel, nachdem die Verhandlungen mit dem ehemaligen Eigentümer in trockenen Tüchern waren.

Allerdings hatte die Entwicklung des etwa neun Hektar großen Areals noch an der etwas komplizierten Entwässerung gehakt, schließlich hatte der Landkreis als Genehmigungsbehörde aber grünes Licht gegeben, weil das nötige Regenrückhaltbecken in den Plänen ausreichend dimensioniert worden war.

Die Tiefarbeiten im Baugebiet Quellhorststraße starten in diesen Tagen.

Und mit den Kanalbauarbeiten startet auch die Erschließung des Bereichs. Und eine gute Nachricht für die Anwohner der Mühlenstraße schwingt dabei gleich mit: „Mit den Kanalbauarbeiten wird sich auch die Entwässerungssituation an der Mühlenstraße verbessern. Der Regenwasserkanal wird in Höhe der ehemaligen Mühle gekappt, an den Kanal im Neubaugebiet angeschlossen und über das neue Regenrückhaltebecken erfolgt eine Drosselung der Ablaufmenge. Dies führt zu einer deutlichen Entlastung im Kanalnetz“, heißt es vonseiten des Erschließungsträgers. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Tief- und Straßenbau von Fintel“, so Geschäftsführer Rolf Scheibel (GEB).

Bei der Gestaltung ihrer Häuser haben die Bauherren relativ freie Hand, allerdings bei der Einfassung der Grundstücke hatte die Politik seinerzeit klare Vorstellungen: „Mannshohe Kunststoff- oder Aluminiumzäune sind nicht gestattet, sondern höchstens 80-Zentimeter-Hecken oder gleich hohe Holzzäune.“ Eine weitere Besonderheit gibt es noch: Pro angefangene 300 Quadratmeter Grundstücksfläche muss ein Baum gepflanzt werden.

Wer sich ein Grundstück sichern möchte, kann sich bei der Immo-Konzepte GmbH melden: „Wir haben noch nicht alle reserviert aber die Nachfrage ist hoch. Gerade bei jungen Familien scheint der Wunsch nach einem Eigenheim groß zu sein“, erklärt Immobilienkauffrau Celina Dehning.

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