Präventionsrat plant mit Stadt und Jugendlichen Arbeiten an der Eichenstraße

Verbindung vom Bolzplatz zur Skaterbahn

Danny Ulrich (l.) und Maik Rosebrock informierten den Visselhöveder Präventionsrat über Aktivitäten auf der Skaterbahn. - Foto: aki
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Danny Ulrich (l.) und Maik Rosebrock informierten den Visselhöveder Präventionsrat über Aktivitäten auf der Skaterbahn.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Auf dem Gelände der Visselhöveder Skaterbahn wird sich in den kommenden Wochen eine Menge tun, wie während der vergangenen Sitzung des Präventionsrats bekannt wurde.

Der 19-jährige Maik Rosebrock und der 20-jährige Danny Ulrich waren zu Gast. Die beiden aktiven Skater bedankten sich dafür, dass sich der Rat den Wünschen und Problemen der Skater annimmt und plauderten aus dem Nähkästchen.

So erfuhren die zahlreichen Teilnehmer der Sitzung, dass das Alter der Skater zwischen zwölf und 22 Jahren liege. Erfreulich sei, dass jetzt die Müllbehälter auf der Anlage platziert seien. Zum Skaten: „Wir geben zwar Hilfestellung beim Skaten, aber das ist alles auf freundschaftlicher Basis, wir sind keine Vorskater oder Lehrer“, stellte Rosebrock klar.

Über eine Whats-App-Gruppe sind die rund 14 Skater verlinkt. Spontan wurde auch der neue Visselhöveder Gemeinwesenarbeiter Christian Oddoy in die Gruppe aufgenommen, der sich wie Kai Hagge um die Belange der Jugendlichen kümmert.

Eine Ortsbegehung zeigt: Eine Schneise muss her

Bei einer Ortsbegehung, die Oddoy, Hagge und Gustav Stegmann, Vorsitzender des Präventionsrates, im vergangenen Monat vorgenommen hatten, wurde der Beschluss gefasst, eine breite Schneise hinter den Hügeln vom Bolzplatz der Oberschule bis hin zur Asphaltfläche der Skateranlage zu schlagen.

So ist freie Sicht gewährleistet und die Jugendlichen erkennen auf Anhieb, wo etwas los ist. Die abgeholzten Bäume und Büsche sollen zu einer Benjeshecke verarbeitet werden, die so eine natürliche Barriere für die Skateranlage schafft und Fahrzeuge an der Durchfahrt hindert. „So schlagen wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe – Sichtfeld zum Bolzplatz, Durchfahrt versperrt und das Holz verarbeitet“, zählte Stegmann auf. Die Idee wurde auch vom städtischen Vertreter Heiko Grünhagen begrüßt. Die Hügel der alten BMX-Bahn werden allerdings nicht beseitigt, da das eine zu große Erdbewegung bedeuten würde.

Einer der Wünsche der Skater ist eine Skaterstange. „Doch hier müssten erst die rechtlichen Hürden abgeklärt werden, bevor etwas aufgebaut wird, was später nicht genehmigt wird und wieder weg muss“, betonte der Vorsitzende.

Auf alle Fälle seien die Jugendlichen und die jungen Erwachsenen immer herzlich bei den Sitzungen des Präventionsrates willkommen und es sei immer besser, sich mit Wünschen und Anliegen erst an den Rat zu wenden, der manchmal eine größere Lobby habe.

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