Kirchwalseder Kita-Streit: Gabriele Hornhardt sammelt 377 Unterschriften

Unterstützung für Bürgerbegehren

Gabriele Hornhardt möchte die Kirchwalseder Kita am aktuellen Standort erhalten. 
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Gabriele Hornhardt möchte die Kirchwalseder Kita am aktuellen Standort erhalten. Foto: Wieters
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Kirchwalsede – Das von der Kirchwalseder Ratsfrau Gabriele Hornhardt (Bürgerliste) initiierte Bürgerbegehren, das den Erhalt des Kindergartens am jetzigen Standort zum Ziel hat, läuft erfolgreich. „Wir hätten 100 Unterschriften von den insgesamt 965 wahlberechtigten Kirchwalsedern gebraucht, 377 sind es geworden“, so Hornhardt, die mit wir die siebenköpfige Initiatorengruppe meint, die sich aus vier Ratsmitgliedern und drei Privatpersonen zusammensetzt. Die Unterstützerunterschriften hat Hornhardt nach eigener Aussage jetzt der Bürgermeisterin Ursula Hoppe (CDU) übergeben.

„Die überwiegende Mehrheit der Befragten hält den von der Mehrheit des Rats favorisierten Standort des Kindergartens in der alten Sparkasse nämlich generell für ungeeignet“, so Hornhardt. Es sei auch deutlich geworden, dass viele Kirchwalseder „den Kernort mit dem Eichenbestand als erhaltenswert einstufen und deshalb auch einen Kauf durch die Gemeinde befürworten“.

Ein Nutzungskonzept, das ein Teil der Ratsmitglieder schon vor zwei Jahren für das Sparkassengebäudes vergeblich gefordert hätten, komme „nun von ganz allein in Gang“, so Hornhardt. Mitbürger hätten bereits Vorschläge gemacht, die sich ohne große Kosten realisieren ließen.

„Manche sagen, dass das Bürgerbegehren Unruhe ins Dorf gebracht hätte. Man kann es auch positiv sehen im Sinne eines lebendigen Dorfes mit interessierten Menschen“, betont Hornhardt, die nochmal unterstreicht, dass sie den Millionen verschlingenden Umbau der alten Sparkasse zu einem Kindergarten gerade in der jetzt schwierigen Zeit für „finanziell nicht verantwortbar“ hält. Das Gelände sei viel zu klein und würde zu Verkehrs- und Parkproblemen an der Kirche führen.

In Sachen Bürgerbegehren ist jetzt der Gemeinderat am Zug. Der kann dem Begehren nachkommen. Macht er das nicht, kommt es zu einem Bürgerentscheid. Der läuft ab wie eine geheime Wahl und ist innerhalb von drei Monaten durchzuführen.

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