Unbekannte verbrennen Plakate: Keine Wrestling-Harley-Night im Frühjahr

Herausforderung an Rowdies

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Christian Städter musste feststellen, dass vor der Show viele Plakate mutwillig zerstört wurden.

Wittorf - Die letzte Harley-Night der Deutschen Wrestling Allianz (DWA) in Wittorf liegt erst gut zwei Wochen zurück, und das Fazit der Veranstaltung fiel bei den Organisatoren auch recht positiv aus. Doch mit Blick auf die Vorbereitungen zur Show steht für Organisator Christian Städter fest: Im kommenden Frühjahr wird es keine weitere Harley-Night in Wittorf geben.

Der Visselhöveder Wrestler mit dem Shownamen „Johnny Tiger“ ist mit dem Ablauf und der Show im Grunde zufrieden – die Zuschauerzahl sei mit 250 in etwa gleich geblieben, und auch sportlich lief es gut. Trotzdem: „Die Vorbereitungen der Show waren in diesem Jahr viel kräftezehrender und aufwendiger als in den vergangenen Jahren, denn es wurden mutwillig Plakate abgerissen, in die Büsche geworfen, zerrissen und sogar verbrannt“, so der Organisator. Es sei viel Arbeit gewesen, „immer wieder die Plakate zu kontrollieren, zu erneuern und zu ersetzen, das ist jedes Mal mit Kosten verbunden“, sagt Städter.

Auch sein Wrestling-Schüler Dominik Hinz alias „Nick Chance“ findet klare Worte für den Vorfall: „Einen Gegenstand mutwillig zu zerstören, ist weder mutig noch lobenswert. Der richtige Umgang mit fremden Gegenständen und vor allem mit den Menschen um sich herum sowie mit dem eigenen Körper, dieses zu lernen und umzusetzen, das habe ich bei ‚Johnny Tiger‘ gelernt.“

Hinzu komme, dass weitere Veranstalter, „unter anderem der Zirkus, unsere Plakate nach unten in die Büsche gedrückt haben, um ihre eigenen besser platzieren zu können“, beschwert sich Städter. Für die DWA heißt dieser erhöhte Kostenfaktor, dass es, anders als üblich, im Frühjahr kein Turnier geben wird, sondern erst einige Lösungen aufgetan werden müssen, um im November 2016 wieder die Harley Night präsentieren zu können.

Vielleicht sind dann sogar ein paar der Zerstörer mit dabei, denn „Johnny Tiger“ und sein Wrestling-Schüler haben sich etwas ausgedacht: Sie wollen die, wie sie es nennen, „Rabauken“ zum Training einladen, um zu zeigen, was für ein „harter Sport das Catch-Wrestling ist und wir uns nicht nur innerhalb des Rings, sondern auch außerhalb der Arena anstrengen müssen, um einen Event zu einem Erfolg zu machen“, erklärt Städter. Die „übermütigen Zerstörer“, sagt er, könnten sich dafür per E-Mail an dwatickets @aol.com zu wenden „und ihren Mut beweisen“.

iq

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