Umgestaltung des Drögenbosteler Feuerwehrhauses passiert Ausschuss

Grünes Licht für Treffpunkt

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Der hintere Bereich des Feuerwehrhauses wird in eine Art Dorftreffpunkt umgewandelt. Foto Wieters

Visselhövede - Wenn alles gut läuft, können die Drögenbosteler im kommenden Sommer ein zünftiges Einweihungsfest ihres neuen Dorftreffpunkts feiern. Denn der Ausschuss für Stadtentwicklung gab am Dienstagabend mehrheitlich grünes Licht für die Maßnahme am Feuerwehrhaus, die im Rahmen der Verbunddorferneuerung Rosebruch realisiert werden soll.

Rund 50000 Euro werden die umfangreichen Arbeiten kosten, für die finanzielle Mittel im Haushalt der Stadt Visselhövede bereitstehen.

In den vergangenen Monaten hatte sich im Dorf eine Arbeitsgruppe gebildet, um Details für den Treffpunkt vorzubereiten. Demnach soll der hintere Teil des Häuschens komplett umgebaut werden. Der alte Toilettenraum kommt weg und wird in separate Damen- und Herren-Bereiche aufgeteilt. Innenwände werden abgerissen, so dass ein knapp 18 Quadratmeter großer Mehrzweckraum entsteht. Ein Kaminofen wird als Heizquelle dienen.

Im Außenbereich soll eine verschiebbare Windschutzwand unter einer Überdachung im Eingangsbereich für heimelige Atmosphäre bei nicht ganz so guter Witterung sorgen.

„Laut Arbeitsgruppe war klar, dass die Dorfgemeinschaft einen richtigen Raum benötigt und nicht nur eine Überdachung“, erläuterte Bauamtsleiter Gerd Köhnken dem Ausschuss. Beim Landkreis Rotenburg, der in den weiteren Räumen des Häuschens die Küche für die Kreisbereitschaft der Feuerwehr untergestellt hat, sei jetzt eine Bauvoranfrage gestellt worden“, so Sachbearbeiterin Brunhilde Arps. „Sicherlich werden von dort noch einige Forderungen eingehen.“ Darum habe man auch 50000 Euro eingestellt, obwohl die ersten Pläne der Maßnahme bisher nur mit 40000 kalkuliert worden seien. „Da haben wir dann abzüglich der Eigenleistungen der Dorfbevölkerung noch einen finanziellen Puffer“, so Arps.

Bevor das Vorhaben jedoch realisiert werden kann, muss unter anderem auch noch eine Hausordnung aufgestellt werden. „Denn Nachbarn haben sich dagegen ausgesprochen, dass dort regelmäßig Jugendpartys gefeiert werden“, erläuterte Köhnken.

Eckhard Langanke (WiV) wollte die Planungen noch zurückgestellt sehen, „weil die genauen Kosten noch nicht exakt feststehen, da der Landkreis ja noch Einwände haben kann.“ Letztlich scheiterte er aber mit seinem Antrag, so dass die Drögenbosteler auf eine raschere Umsetzung ihrer Wünsche hoffen dürfen.

jw

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