Kirchengemeinde und Präventionsrat planen kulturellen Austausch

Treffpunkt International

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Gustav Stegmann (l.) und Manfred Seitz planen den neuen Treffpunkt International.

Visselhövede - „Treffpunkt International“, so lautet der Titel der neuesten Aktion des Visselhöveder Kirchenvorstands, der in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat das Treffen organisiert.

„Ob Jung oder Alt, egal welche Religion oder religionslos – alle Menschen sind willkommen. Die Tür des Gemeindehauses soll für alle Menschen offen sein, um ungezwungen zu plaudern, sich kennen zu lernen, Kaffee zu trinken, vielleicht auch mal Spiele zu spielen oder gemeinsam zu kochen“, erklärt Mitinitiator und Kirchenvorstand Manfred Seitz.

Beim Themenabend „Flüchtlinge“ sei man sich einig gewesen, etwas anbieten zu wollen, was andere Gruppen und Initiativen noch nicht haben. Das erste Treffen soll Sonnabend, 7. Mai, um 15 Uhr im evangelischen Gemeindehaus stattfinden und rund zwei Stunden dauern. „Jeder ist willkommen und kann spontan erscheinen. Alle Visselhöveder sind zum internationalen Treff eingeladen“, betont Seitz, der hofft, dass die Neugierde geweckt wird.

„Nicht übereinander, sondern miteinander reden und die Eindrücke wirken lassen“, lautet das Motto. „Es ist ein neuer Anlauf. Wir haben viele Syrer und Afghanen, aber auch Iraker, die anders aufgestellt sind. Rumänen und Bulgaren zum Beispiel haben noch nicht so ganz abgelegt, dass sie nicht mehr auf dem Balkan sind“, informiert Gustav Stegmann, Vorsitzender des Präventionsrates. „Es ist auch interessant, die vielfältigen Religionen kennen zu lernen und festzustellen, dass es Menschen sind, die ähnliche Probleme haben. Das Treffen bietet eine andere Sicht auf Lebensweisen durch den persönlichen Kontakt“, so Seitz.

Im Gemeindehaus sind die geeigneten Räumlichkeiten, für ein zwangloses, lockeres Treffen und Zusammensein vorhanden, in denen man sich auch in Gruppen aufteilen kann. „Außerdem steht W-Lan zur Verfügung“, hebt Stegmann schmunzelnd hervor, der weiß, wie wichtig der Kontakt zu den Familien in der Heimat ist.

Von kirchlicher Seite aus werden jugendliche Helfer zur Unterstützung dabei sein. Zusätzlich sind außer Stegmann und Seitz Judith Spoo, Christine Luttmann und Natascha Denell im Gremium vertreten. „Wir wollen keine Animateure sein, sondern sind für alles Mögliche offen“, so das Gremium.

aki

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