Schauspielseminar Anfang Januar

Metronom setzt im „Theaterherbst“ auf Vielfalt

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Das Theater Metronom bestreitet seinen Herbstauftakt mit dem Stück „Blackout“, das am 20. Oktober Premiere feiert.

Visselhövede - Von Ulla Heyne. Wenn die Tage kürzer und die Abende länger werden, kommen Theaterfreunde auch in diesem Jahr auf ihre Kosten: Mit seinem „Theaterherbst“ bietet das Theater Metronom auch in diesem Jahr eine kluge Mischung aus Eigenproduktionen und Gastspielen, jungem Theater und bekannten Ensembles, Ernstem und Heiterem.

Der Auftakt am Freitag, 20. Oktober, nimmt sich fast ein wenig außerweltlich aus. Kein Wunder, geht es in der neuen Produktion „Blackout“ unter der Regie von Andreas Goehrt doch um vier Astronauten (Karin Schroeder, Sissi Zaengerle, Erwing Rau und Jan Fritsch), die in einer Art moderner Arche, die um die Erde kreist, die Übernahme der Weltherrschaft durch künstliche Intelligenz erleben. Insgesamt fünf Mal ist die satirische Zukunftsvision zu erleben: Am Samstag, 21. Oktober, Freitag und Samstag, 27. und 28. Oktober, sowie Sonntag, 22. und 29. Oktober.

Eine Zeitreise in die Vergangenheit ist die Inszenierung von „Der Boxer“, mit der die „Junge Bühne“ im vergangenen Jahr für Furore sorgte. Die Nachwuchsschauspieler Linea Börker, Stefanie Eichwald, Marie Hummers, Jan-Hinrich Hummers, Frederik Link, Marie Seeger, Lucas Lorentzek und Tomke Heeren zeichnen die wahre Geschichte des Hannoveraner Boxers und deutschen Meisters im Schwergewicht Johann „Rukeli“ Trollmann nach, der aufgrund seiner jüdischen Wurzeln bei den Nazis in Ungnade fiel.

„Meeresrauschen“ trifft den Nerv der Zeit

Ebenfalls eine Produktion, die im vergangenen Jahr Premiere feierte: „Meeresrauschen“. Die Eigenproduktion um Flüchtlinge, Schlepper und verlorene Träume trifft den Nerv der Zeit und war im Rahmen einer Tournee auch in anderen Städten zu sehen; in Hütthof ist sie am Samstag, 11. November, und Sonntag, 12. November, wieder zu erleben.

Ein gern gesehener Gast ist die Hamburger Schauspielerin Gilla Cremer. Nach „Die Dinge meiner Eltern“ nimmt sie sich nun des Themas „Freundschaft“ an, und zwar am Samstag, 18. November.

Eine weitere Premiere steht am Sonntag, 26. November, mit dem Stück „Abschiedskonzert“ von Nele Kießling und Jannis Kafka an. Es läutet auch den Start des neuen Formats „Theater im Foyer“ ein.

Mehrere „Klassiker“ zum Jahresende

Zum Jahresende steht auch eine ganze Reihe von „Klassikern“ ins Haus: Das Ein-Frau-Stück „Emmas Glück“ mit Karin Schroeder am 25. November, „Niemand heißt Elise“ am Freitag, 1. Dezember (Vormittags- und Abendsvorstellung), und die Weihnachtsklassiker „Ox und Exel“ (Donnerstag, 7. Dezember, und Freitag, 8. Dezember, jeweils um 10 Uhr, am Freitag zusätzlich auch um 18 Uhr) sowie „Dritter Engel, vierte Reihe und Swinging Christmas“ am Samstag, 9. und 16. Dezember, sowie Sonntag, 10. und 17. Dezember.

Den Gästen des Cargo Theaters gehört die Bühne am Samstag, 2. Dezember, mit „Das finstere Tal“ sowie am Sonntag und Montag, 3. und 4. Dezember, beim Kinderstück „Tranquilla Trampeltreu – die beharrliche Schildkröte“. Auch bei „Mutige Prinzessin Glücklos“ des Theaters Ozelot kommen Kinder auf ihre Kosten sowie bei der Eigenproduktion „Ebbe“ am Mittwoch, 13. Dezember, ab 10 Uhr, mit Karin Schroeder und Andreas Goehrt.

Wer Lust hat, selbst Theater zu machen, kann dies zum Saisonabschluss im Rahmen des zweitägigen Seminars „Auftreten da sein – Spuren hinterlassen“ am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Januar, tun. Anmeldungen und Infos unter 04262 / 1351 oder per E-Mail an buero@theatermetronom.de. Karten können unter 04262 / 1399 reserviert werden.

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