Theaterfrühling im Hütthofer Metronom / Viele Vorstellungen bereits ausverkauft

Von Fliegern und alten Griechen

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Die Geschichte des Autoren Antoine de Saint-Exupéry und des Mannes, der sein Flugzeug abgeschossen hat, erzählt Andreas Goehrt in dem Stück „Der letzte Flug“ – zu sehen am 3. April im Theater Metronom.

Hütthof - In wenigen Wochen startet das Theater Metronom in seinen diesjährigen Theaterfrühling. Von griechischen Mythen, über Flugabenteuer bis Dachbodenfunde haben die Schauspieler und Regisseure wieder allerhand Themen aufgegriffen – und das sogar schon vor Beginn der Saison erfolgreich. So sind einige der Vorstellungen bereits komplett ausverkauft.

Dafür gibt es immer noch freie Plätze bei den Vorstellung von „Die Odyssee“ am Freitag, 4. März, sowie am darauf folgenden Samstag jeweils ab 20.30 Uhr. Dabei orientierte sich der für das Bühnenbuch verantwortliche Chris Alexander an der Geschichte von Homer. Unter der Regie von Mignon Remé trifft Odysseus, ein Held der griechischen Mythologie, auf den Meeresgott Poseidon. Auf eine große Reise durch Geschichten von Abenteuer, Heldentum und Liebe nehmen Karin Schroeder, Andreas Goehrt, Jan Fritsch und Jannis Kaffka die Zuschauer mit. Der Eintritt kostet 17 Euro, ermäßigt sind Karten für zehn Euro zu bekommen.

In dem Stück „Niemand heißt Elise“, laut Metronom eine Gute-Nacht-Geschichte für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren, entführen Regisseur Alvaro Solar sowie Schroeder und Goehrt die Zuschauer auf den Dachboden von Elises Großeltern, wo sie das Tagebuch ihrer Großmutter findet. Sie taucht ein in eine andere Zeit, in der ihre Oma noch jung war und gerade ihre Heimat verlassen musste. Ein Stück Vergangenheit und Gegenwart, heiter und lebensfroh, versprechen die Akteure. Wer bei diesem Abenteuer dabei sein möchte, hat am Sonntag, 13. März, ab 19 Uhr die Gelegenheit dazu. Der Preis liegt bei acht Euro.

Eine Hommage an Antoine de Saint-Exupéry („Der kleine Prinz“) bieten Solar und Goehrt am Sonntag, 3. April, ab 19 Uhr (Eintritt 17 Euro/zehn Euro ermäßigt) an. Dieser ist im Jahr 1944 auf einem unbewaffneten Aufklärungsflug über den französischen Alpen verschollen. Erst 2006 klärte sich auf, was mit dem Autoren geschehen war. Ein deutscher Pilot hatte sein Flugzeug über dem Mittelmeer abgeschossen – ohne zu wissen, wen er damit in den Tod schickte. Goehrt beschreibt in dem Stück „Der letzte Flug“ die Lebenswege zweier fanatischer Piloten, die in einer schicksalhaften Begegnung münden.

Bereits ausverkauft ist das Stück „Dachhasenpolka“an allen drei Terminen. Die Vorstellung am Freitag, 19. Februar, läutet den Theaterfrühling 2016 ein. Auch für das Improtheater „hidden shakespeare“ und das Stück „Emmas Glück“ sind keine Tickets mehr erhältlich.

Wer nicht nur zugucken möchte, sondern auch selber einmal schauspielern möchte, kann dies beim Theater-Basic-Workshop am Samstag, 19. März, sowie am Sonntag, 20. März, von 14 bis 19 Uhr tun. In diesem Workshop können sich Theaterinteressierte unter der Leitung von Karin Schroeder auf der Bühne ausprobieren. Neben einem Schauspieltraining, Stimmbildung und Rollenfindung werden Szenen entwickelt und auf der Bühne präsentiert. Das Angebot richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren.

Nachwuchsschauspieler zwischen zehn und 16 Jahren sind im Sommer gefragt. Der Kurs „Kinder machen Theater“ vom 25. bis zum 30. Juli, täglich von 10 bis 16 Uhr, erarbeitet mit 25 Kindern und Jugendlichen aus der Region ein Theaterstück, das dann am Ende dieser Woche seine Premiere feiern wird. Vorab werden die Teilnehmer spielerisch an die Theaterarbeit herangeführt. Stimm- und Rollenentwicklung gehören ebenso dazu, wie das Erarbeiten von eigenen Texten. Im Vordergrund stehen die Spielfreude und das Entdecken der eigenen Kreativität. Die Premiere des Stückes findet am 30. Juli ab 17 Uhr statt. Anmeldung und weitere Infos für beide Kurse gibt es unter der Rufnummer 04262/1351 oder per E-Mail an buero@theater-metronom.de.

mro

Reservierungen – so läuft‘s

Die Karten für das Theater Metronom können unter der Telefonnummer 04262/1399 reserviert werden. Hierzu genügt es, den Namen, die Telefonnummer, die Anzahl der gewünschten Karten, das Datum und den Namen des Stücks auf den Anrufbeantworter zu sprechen. Die Karten sind dann verbindlich reserviert und liegen an der Abendkasse bereit. Nicht abgeholte Karten stellt das Theater in Rechnung.

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