Firmen und Wittorfer Vereine stellen sich vor

Tausende Besucher in der Bäckerei Tamke in Wittorf

„Bitte probieren“:Tina Tamke (l.) lädt Besucher zum Kosten ein.

Wittorf - Jonas hat schon ein Brot gewonnen, Melena läuft angemalt mit Schmetterlingsgesicht durch die Gegend, während Mattis das Brötchenbacken in der Kinderbackecke für sich entdeckt. Nur beim Schätzrätsel „Wie viele Brötchen befinden sich in dem Brötchennetz?“ zerbrechen sich die Erwachsene die Köpfe.

Der Tag der offenen Bäckerei am Sonntag zog tausende Schaulustige zur Bäckerei Tamke nach Wittorf. „Bereits zum Gottesdienst zählten wir im Zelt 150 Besucher“, freute sich Heiner Tamke. Seine Mitarbeiter waren hoch motiviert und zeigten den interessierten Gästen ihr Backhandwerk. Die erfuhren nicht nur, wie die täglichen Lebensmittel entstehen und Torten kreiert werden, sondern dank der Infotafeln auch viel Wissenswertes, unter anderem wie hoch die Retouremenge pro Woche der Wittorfer Bäcker ist – nämlich bis zu zwei Tonnen. 9 728 Brötchen, werden pro Tag gebacken, 574 Spezialbrote und 80 Bleche Butterkuchen. Auch der Rohstoffverbrauch pro Woche ließ die Besucher staunen. 7 500 Kilo Weizenmehl, 280 Kilo Butter und 130 Kilo Sonnenblumenkerne werden unter anderem verbraucht. 

Und wer gut aufgepasst hatte, konnte mit Leichtigkeit die Karte fürs Gewinnspiel ausfüllen. Dabei wurde auch nach dem Tamkes Gründungsjahr (1946) gefragt und welche Früchte sich in der Buchweizentorte befinden. Zu gewinnen gibt es unter anderem ein kulinarisches Sonntagsfrühstück für zehn Personen im Wert von je 200 Euro. Einreichen kann man die Karten noch bis zum 23. September.

In der Kinderbackstube durften die Nachwuchsbäcker eigene Ideen kreieren. - Fotos. Kirchfeld

Besonders beliebt war bei den jüngsten Besuchern die eigene Kinderbackecke, an denen sie ihre Brötchen und Brezel selbst gestalten konnten. Aber auch die anderen Mitstreiter wie der Hofladen Rießel mit Gemüse aus eigenem Anbau, ein Blumenstand mit tollen Ideen zur Herbst-Deko, Wurstspezialitäten, das Autohaus Ford-Höhns, die Stadtwerke Rotenburg und der Bürgerverein Wittorf, die mit Spiel, Spaß und Informationen vertreten waren, trugen zum Gelingen bei. Nur die Kinder, die auf die Hüpfburg oder beim Sportverein Wittorf an der Dart-Fußballwand ihre Treffsicherheit beweisen wollten, mussten sich wegen Stromausfalls mal kurz ein wenig gedulden. - aki

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