Ferienkinder erfahren Wissenswertes über die Tiere von der Kamelfarm Marquard

Streicheln, Füttern und Lernen

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Beim Slalom mit den Ziegen tobten sich die Kinder auf der Kamelfarm Marquard aus.

Hiddingen - Isa möchte die Tiere besser kennenlernen und natürlich streicheln. Die achtjährige Ottingerin mag Tiere sehr, da ihr Opa Jäger ist. Der zehnjährige Steffen Lehmann aus Buchholz würde gerne Trecker fahren und die Geschwister Julia und Felix Rehann aus Schwitschen am liebsten gleich auf einem Kamel reiten. Svea Lade hingegen findet den Streichelzoo am Besten. Eins haben die Kinder jedoch gemeinsam.

Sie waren am Donnerstag mit 13 weiteren Teilnehmern Gast auf der Kamelfarm Marquard in Hiddingen – ein wahres Paradies für Tiere und Kinder.

„Tiere aus den fünf Kontinenten“ hieß diesmal das Motto im Rahmen des Kinderferienprogramms. „Wir haben Kängurus aus Australien, Lamas aus Amerika, Trampeltiere aus Asien, Zebras aus Afrika und viele Tiere aus Europa“, zählte Beke Marquard auf, die viel Wissenswertes über die Tiere vermittelte.

Kamele mögen nicht gebürstet werden

So erfuhren die Tierfreunde unter anderem, das Dromedare die heiße Wüste lieben, aber Kamele und Trampeltiere sich dagegen lieber in Russland aufhalten; dass ein Kamel an die 200 Liter Wasser trinken kann, wozu es die haarigen Höcker hat und dass die Tiere außer zum Reiten auch als Lasttiere in der Mongolei benutzt werden. „Die Milch der Tiere ist sehr hochwertig und absolut gesund und wird sogar für medizinische Zwecke verwendet. Aber auch der Dung der Vierbeiner ist nützlich, indem er getrocknet und als Brennmaterial verwendet wird“, informierte die Farmerin. 

„Die Kamele ziehen ihr Fell im Sommer quasi aus. Von uns gebürstet werden mögen sie aber nicht.“ Unterstützung erhielt Marquard von Praktikantin Tatjana Zingre aus der Schweiz. Die 20-Jährige ist für drei Wochen auf der Farm zu Gast und möchte später Tierärztin werden. Jedes der 14 Kinder konnte ein Tier aufzählen, das auf der Kamelfarm Marquard beheimatet ist, denn neben 35 Kamelen tummeln sich hier Pferde, Kaninchen, Zebras, Frettchen, Hühner, Lamas, Alpakas, Schildkröten, Kängurus, Esel, Enten, Wellensittiche, Wasserbüffel, Hunde und Katzen. „Das weiße Känguru ist ein Albino“, wusste Isa. Das Tier wurde übrigens nach dem berühmten Boxer Max Schmeling getauft. Nicht nur angucken, streicheln und füttern, sondern auch der Slalom der Ziegen, unter anderem mit „Roooobert“, gehörte zu den Höhepunkten des Tages.

„Wichtig ist, dass die Kinder die Tiere gut kennenlernen, sie fühlen und anfassen dürfen. So werden alle Sinne angeregt“, verdeutlicht Marquard, die mit den Zwei- und Vierbeinern auch eine Trecking-Tour unternahm. Viel zum Lachen gab es abschließend noch beim Hühnerhaufen-Roulette.

aki

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