Visselhöveder Bürgerprojekt startet

Naschpark mit Seeblick

Iris Weis, Harald Gabriel und Susanne Rohr (r.) zeigen die Karte, wie der Naschpark aussehen soll.
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Iris Weis, Harald Gabriel und Susanne Rohr (r.) planen das Projekt.

Visselhövede – Wer hat bald den größten Garten voller leckerer Himbeeren, buntblühender Pflanzen und schmackhafter Kräuter für die gesunde Küche? Die Visselhöveder Einwohner! Denn aktuell laufen die Vorbereitungen für den sogenannten „NaturSchatzPark – Naschpark“ Visselseen. Der wurde von der Initiative Vissel for Future (VFF), dem Kneipp-Verein Visselhövede, der örtlichen Gemeinwesenarbeit und einer Gruppe Azubis der Deutschen-Angestellten-Akademie (DAA) ins Leben gerufen wurde und der von der Visselhöveder Politik wohlwollend begleitet wird.

„Das Ganze läuft unter dem Titel ,Essbare Stadt‘, ein Projekt, das mit den Hochbeeten auf dem Marktplatz im vergangenen Jahr seinen Anfang genommen hatte“, informiert Harald Gabriel von VFF. Und weil man mit dem Bürgerpark Visselseen ein ideales Gebiet mitten in der Stadt zur Verfügung habe, läge es auf der Hand, das Projekt entsprechend zu erweitern.

So sind zwei Auszubildende der DAA, einer Einrichtung der beruflichen Bildung, aktuell dabei, mit Holzhackschnitzeln Wege anzulegen. „Damit die Bürger zur Erntezeit trockenen Fußes an die Beerensträucher gelangen können“, sagt die städtische Sozialarbeiterin Iris Weis, die auch „frisch-gebackenes Kneipp-Mitglied“ ist.

Neue Wege rund um die Visselseen

Sie hofft natürlich, dass die neuangelegten Wege nicht von Hundehaltern für das Gassigehen genutzt werden und übel riechende Hinterlassenschaften an der Tagesordnung sind, aber „ansonsten sollen die Wege schon genutzt werden. Sie sind für alle da“, so Weis.

Die Initiatoren setzen sowieso auf die Eigenverantwortung ihrer Mitbürger. „Hier ist jeder aufgerufen, in irgendeiner Form mitzumachen. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl“, unterstreicht Susanne Rohr vom Kneipp-Verein.

Der Naschpark wird sich um die Visselseen eins bis drei ziehen, es gibt allerdings nicht an jedem Meter etwas Frisches zu genießen, „aber es wird bei einem Rundgang viel zu entdecken geben“, verspricht Weis, die sicher ist, dass der Naschpark von der Bevölkerung positiv angenommen wird, auch wenn er sich zunächst einmal entwickeln muss.

Dass die Anpflanzungen auch nächtlichen Streifzügen von Heranwachsenden standhalten, davon sind die Projektentwickler überzeugt: „Wenn wir die Einwohner bei dieser Aktion mitnehmen, wird der Naschpark auch nachhaltig sein, denn was man gut findet, macht man nicht kaputt.“

DAA-Azubis bei der Arbeit.

Wenn das Projekt erst mal läuft, könnten sich die Initiatoren auch vorstellen, dass Mitbürger für manche Pflanzbereiche Patenschaften übernehmen, und sich dort ab und an um die Beete und Pflanzen kümmern. „Das funktioniert an der neugestalteten Visselquelle ja auch ganz hervorragend.“

Aber erst einmal stehen in den kommenden Wochen noch eine Menge Pflegearbeiten an, die nach dem Motto verlaufen sollen: „Viele Hände, schnelles Ende.“

Jeder kann mitmachen

Alle Bürger aus und um Visselhövede sind eingeladen, an dem Gemeinschaftsprojekt „NaturSchatzPark – Naschpark“ an den Visselseen mitzuwirken. Es kann sich mit naturfreundlichen Ideen, Beteiligung in Form von Pflanzenspenden zum Beispiel Beerenstrauchablegern, geteilten Stauden von Minze, Salbei oder ähnlichen Pflanzen aus dem eigenen Garten sowie mit tatkräftiger Mithilfe unter anderem beim Bau einer Benjeshecke eingebracht werden. Sehr gerne können Patenschaften für Lieblings-Pflanzstellen übernommen werden. Die Initiatoren, die Gruppe Vissel for Future, der Kneipp-Verein Visselhövede und die städtische Gemeinwesenarbeit, freuen sich über entsprechende Anrufe oder Mails. Den Kontakt, weitere Informationen und Terminvereinbarungen gibt es bei Iris Weis unter der Telefonnummer 0170 / 7085504, per E.Mail an Iris.weis@posteo.de und bei der Kneipp-Sprecherin Susanne Rohr unter rohr.susanne@web.de.

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