250 Quadratmeter für die Zukunft

SSV Wittorf baut Sporthalle

Kathrin Linnemann und Andreas Jessen präsentieren die Baupläne für die Kleinsporthalle.
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Kathrin Linnemann und Andreas Jessen präsentieren die Baupläne für die Kleinsporthalle.

Der SSV Wittorf plant seine sportliche Zukunft: Direkt neben dem bestehenden Vereinsheim entsteht in den kommenden Monaten eine Kleinsporthalle.

Wittorf – Der SSV Wittorf will in den kommenden Monaten ein Mammutprojekt stemmen: Den Bau einer Kleinturnhalle auf dem Sportgelände an der Straße Dieckkamp. „Der Grundstein soll schon in ein paar Wochen gelegt werden, nachdem wir ein gutes Jahr intensiv gerechnet und geplant haben“, verrät Vorsitzender Andreas Jessen.

Die 20 mal 12,5 Meter messende Halle wird auf dem freien Grundstück direkt neben den Tennisplätzen in unmittelbarer Nähe des Vereinsheims gebaut. Es wird auch eine Verbindung zu den bestehenden Umkleidräumen und den sanitären Anlagen entstehen, die später von den Hallensportlern genutzt werden sollen.

Und das sind nicht wenige. Denn von den rund 400 Mitgliedern nutzen viele die Fitness- und Gesundheitskurse, die von Kathrin Linnemann und anderen angeboten werden. „Zwar steht uns das Dorfgemeinschaftshaus seit Jahren zur Verfügung, und vielen Dank an die Stadt Visselhövede dafür, aber dort sind alle Nebenräume belegt, sodass wir keine Möglichkeit haben, unsere Geräte und Matten oder ähnliche Dinge abzustellen“, berichtet Linnemann, die gemeinsam mit anderen Übungsleitern Jazzdance, Damen- und Seniorengymnastik, Pilates oder auch Aerobic für Wittorfer und andere anbietet.

Und etwas fehlt noch im DGH: „Das Tanzparkett ist auf Dauer nicht gut für die Gelenke. ein Schwingboden ist natürlich besser“, betont Linnemann, die außerdem hofft, dass die Corona-Pause ihrer Kurse bald vorbei ist.

Der SSV-Vorstand habe zwar mit ganz spitzer Feder gerechnet, dennoch werde aktuell mit einer Bausumme von etwa 350 000 Euro kalkuliert, sagt Vorsitzender Andreas Jessen, „Das liegt auch darin begründet, dass die Materialkosten aktuell nahezu explodieren.“

Aber zum Glück wird der 1962 gegründete Sportverein bei der Finanzierung nicht allein gelassen: „Zwei Drittel der Kosten bekommen wir als Förderung von der Stadt Visselhövede, dem Landkreis und dem Landessportbund“, dankt Jessen an dieser Stelle. Aber dennoch bleiben gut 111000 Euro übrig. „Wir hoffen natürlich auf einige Sponsoren und Unterstützer aus der Region, müssen auch an unsere Rücklagen ran und wohl ein Darlehen aufnehmen. Aber zum Glück sind die Zinsen aktuell sehr niedrig.“

Für den Vorstand des SSV sei das Projekt zwar ein großer, aber auch ein wohlüberlegter Schritt. „So können wir die sportliche Weiterentwicklung in unserem Dorf und der Umgebung voranbringen“, so Jessen, der betont, dass die Angebote gerade im Bereich Gesundheit und Fitness immer mehr nachgefragt würden. „Und schon lange nicht mehr nur von Interessierten aus Wittorf, sondern von Sportlern aus dem gesamten Raum Visselhövede.“

Die Halle wird in Massivbauweise, also Stein auf Stein, nach modernsten energetischen Gesichtspunkten entstehen. Obendrauf kommt ein Pultdach. Im Innern wird der eigentliche Sportbereich die größte Fläche einnehmen, aber auch Geräteräume für die Trainingsutensilien werden integriert. „Durch diese Halle können wir unser Angebot gerade bei den Entspannungskursen sogar noch ein wenig erweitern, was im DGH nicht so ohne Weiteres möglich ist“, schmiedet Linnemann schon Pläne.

Aber bis dahin müssen die Sportler aber erst mal kräftig in die Hände spucken – so es denn zu Corona-Bedingungen möglich ist. „Bei den Eigenleistungen müssen wir in den kommenden Wochen gucken, was geht und was erlaubt ist“, informiert Jessen, der aber auf die tatkräftige Hilfe der Mitglieder und der Einwohner setzt. „Das war damals schon beim Bau des Vereinsheims kein Problem und sollte auch jetzt keines sein.“

Außerdem schweiße solch ein Vorhaben die Dorfgemeinschaft noch enger zusammen, unterstreicht Linnemann. Überhaupt sei der Standort der Sporthalle auch aus diesem Blickwinkel ideal, „weil wir dann mit dem Vereinshaus, dem Sportplatz, den Tennisplätzen und der Sporthalle alles beisammen an einem Ort haben. Besser geht es nicht für gemeinsame Veranstaltungen.“

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