Sündermann bleibt im Amt

Sprachrohr der Senioren: Neuer Beirat nimmt Arbeit auf

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Der neugewählte Visselhöveder Seniorenbeirat wartet auf Hinweise und Anregungen.

Visselhövede - Zu viele Hindernisse auf dem Weg zum Arzt? Zu wenig sportliche Angebote für die ältere Generation? Dann nichts wie ab zum Visselhöveder Seniorenbeirat, denn der mischt sich ein und steht den älteren Einwohner des Visselhöveder Stadtgebiets mit Rat und Tat zur Seite. Und das seit Montagabend auch mit einer neuen Mannschaft. Denn während der obligatorischen Wahlen wurden nicht nur ein Vorstand, sondern auch der Beirat neu bestimmt.

Vorsitzender bleibt Helmut Sündermann (Rosebruch), der von Klaus-Dieter Burmester (Visselhövede) und Heidrun Cordes (Visselhövede) vertreten wird. Als Kassenführerin fungiert Gisela Dettmer aus Neu-Bretel und Schriftführerin bleibt Regina Stumm aus Visselhövede. Neue Beisitzer sind Heide Meyer (Visselhövede) und Sieglinde Kelb (Visselhövede). Im weiteren Seniorenbeirat sitzen Margarete Bortz (Visselhövede), Willy Dumke (Buchholz), Ursula FeustelSchimkus (Visselhövede), Dieter Helmke (Kettenburg) und Horst Scheele (Paterbusch).

„Damit haben wir unser Ziel, aus jeweils einer Ortschaft aus dem Stadtgebiet einen Vertreter im Beirat sitzen zu haben, zwar verfehlt, aber ich glaube, dass wir für die nächste Wahlperiode bis 2022 doch eine gute Truppe zusammenhaben“, bilanziert Sündermann, der so ganz „nebenbei“ auch Vorsitzender des Kreisseniorenrats ist und im Vorstand des Landesseniorenrats sitzt.

Helmut Sündermann (Mitte) verabschiedet Edith Wulff und Gernot Buxel aus dem Beirat.

Verabschiedet wurden während der Versammlung, zu der rund zwei Dutzend Teilnehmer ins Haus der Bildung gekommen waren, Edith Wolf und Gernot Buxel, die sich über viele Jahre für ihre Altersgnossen in den verschiedenen politischen Gremien und Verbänden eingesetzt hatten.

Aber das wird auch mit der neuen Mannschaft nicht anders sein. Der Beirat mischt sich ein in Angelegenheiten, die unter anderem den öffentlichen Verkehrsraum in der Stadt betreffen. Denn dort gibt es nach Ansicht des Beirats noch viel zu viele Stolpersteine in einigen Bereichen.

Die Beiratsmitglieder erteilen aber auch bei Fragen und Problemen des täglichen Lebens Rat und Auskunft, und wenn das Vorstandsteam nicht direkt helfen kann, bekommen die Fragesteller zumindest Ansprechpartner genannt. Angesichts des demografischen Wandels und der Globalisierung will nämlich auch der Seniorenbeirat „eine Gesellschaft mitgestalten, in der alle Generationen ein selbstbestimmtes Leben führen“.

Seit der Gründung im Jahr 2011 arbeitet der Beirat konstruktiv mit dem Stadtrat und den entsprechenden Gremien zusammen. „Wir vertreten dort die Interessen älterer und behinderter Mitbürger. Wir reden mit und unsere Anregungen finden auch Gehör“, berichtet Helmut Sündermann. Aber es gehe nicht nur um die kommunalpolitische Großwetterlage, sondern der Rat will auch „Einfluss nehmen auf die Verwirklichung von gesellschaftspolitischen und kulturellen Aufgaben“, wie es heißt. Außerdem würden Fachvorträge, Veranstaltungen und Ausstellungen geplant und organisiert.

„Thematisch reicht die Bandbreite vom Wohnen im Alter, über die Pflege daheim und in Seniorenheimen, die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs bis hin zum verbesserten Schutz älterer Menschen vor Gewalt und Kriminalität und, und, und ...“, so der Beirat, der sich darüber freut, wenn Menschen Missstände anprangern und Anregungen für Verbesserungen haben.

Ansprechpartner für alle älteren Visselhöveder sind nach wie vor Helmut Sündermann (Telefon 04262 / 3549) und Klaus-Dieter Burmester (04262 / 2475).

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