Projekt der Hohen Heide / Ideen für eine Inklusionskutsche

Spielinseln für die Jüngsten

So sehen die Spielinseln aus, die in der Hohen-Heide-Region aufgestellt werden. Foto: Eibe

Visselhövede - Von Henning Leeske. Auch die jüngsten Einwohner der EU-Region Hohe Heide zwischen Neuenkirchen und Kirchlinteln, Visselhövede und Bothel werden nun in den Genuss von EU-Fördermitteln kommen. Denn die lokale Aktionsgruppe (LAG) der Hohen Heide hat eine Förderung für insgesamt neun Spielgeräte für Kleinkinder von null bis drei Jahren beschlossen. Die Geräte bestehen aus einer kleinen Rutsche, einem Treppchen und einem Mini-Klettergerüst. Alles in kindgerechten Dimensionen für das entsprechende Alter.

Von dieser Förderung sollen weite Gebiete der Hohen Heide profitieren, weshalb die Geräte wie folgt aufgeteilt werden sollen: für Bothel zwei, Brockel drei, Visselhövede zwei und für Kirchlinteln auch zwei.

Gemeinwesenarbeiter Christian Oddoy vom Visselhöveder Präventionsrat stellte die Spielgeräte während der LAG-Sitzung in Neuenkirchen vor und berichtete von Eltern, die sich insbesondere für den Waldspielplatz in Visselhövede eine Spielgelegenheit für ihre Jüngsten wünschten. „Über den Verein Simbav, der regelmäßige Veranstaltungen im Visselhöveder Haus der Bildung organisiert, haben Eltern diese Idee der Spielinseln an mich herangetragen“, sagte Oddoy.

Der Kirchlintelner Bürgermeister Wolfgang Rodewald hatte die Anregung, dass das kleine Dach der Spielinsel mit dem Symbol der Hohen Heide im großen Maßstab versehen werden sollte. Damit stärke das Projekt noch mehr den regionalen Zusammenhalt in der Region Hohe Heide. Denn von Beginn an war ein Ziel der Region, dass man das sogenannte Kirchturmdenken komplett ausblendet. „Außerdem ist das Zeichen für die Erwachsenen auch gut von oben erkennbar“, so Rodewald.

Insgesamt kosten diese neun Geräte 29 000 Euro, wovon 17 420 Euro mit EU-Mitteln der Hohen Heide gefördert werden. Den Rest übernehmen als öffentliche Kofinanzierer die beteiligten Kommunen.

Des Weiteren stellte Oddoy kurz ein weiteres Projekt speziell für Visselhövede vor. Für den privaten Antragsteller „Lothars Pferdekutsche“ werde die Förderung einer sogenannten Inklusionskutsche geprüft. Dadurch könnten auch behinderte Menschen mit dem Rollstuhl auf der Pferdekutsche mitfahren.

„Das Problem bisher war, wir konnten nicht alle mitnehmen, die mitfahren wollten“, sagte Oddoy. Mit einer mobilen Rampe könnten dann auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität auf die Kutsche gelangen und eine Fahrt durch die Hohe Heide genießen. Details sollen später von der LAG verkündet werden.

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