Am 13. September wird in Schwitschen der Landkreiskönig ausgeschossen

Mehr Beteiligung erwünscht

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Borchels Schützenkönig Paul Jaletzki (l.) ist als zweitbester Schütze 2014 „Begleiter des Königs“ Torben Wilshusen (M.).

Hemslingen - Von Heinz Goldstein. Wer wird der Nachfolger von Kreiskönig Torben Wilshusen aus Anderlingen und wer übernimmt das Zepter von Katja Heitmann aus Rhadereistedt? Diese Frage wird am 13. September in Schwitschen beantwortet. An diesem Tag kämpfen die aktuellen Majestäten um den Titel Landkreiskönig und Mannschaften um Pokale. Ausrichter des Spektakels ist der Fachverband Schießsport.

Dass alle Vereine zum Wettbewerb antreten, ist für Olaf Rautenberg, Präsident des Kreisschützenverbandes Rotenburg, Ehrensache. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und nimmt die Aktiven in die Pflicht. Dass sie nach Schwitschen kommen, sollte aus seiner Sicht selbstverständlich sein. Rautenberg fordert denn auch, dass die Vereine an beiden ausgeschriebenen Wettbewerben teilnehmen sollten.

Damit kritisiert der Präsident die geringe Beteiligung aus dem Südkreis, ganz besonders im vergangenen Jahr. Von den 40 in Frage kommenden Rotenburger Vereinen seien nur zehn an den Start gegangen. Bremervörde habe ganze vier von 24 Vereinen gemeldet.

Viel besser steht der Schützenkreis Zeven da. Rautenberg sagt: „Von 21 Vereinen sind zehn bei den Wettbewerben 2014 in Rüspel dabei gewesen.“ Da sei für die Rotenburger noch viel Luft nach oben, merkt der Schützenpräsident an.

Er hofft, dass die Beteiligung in diesem Jahr besser wird. Rautenberg wirbt mit den technischen Voraussetzungen. Der Schützenverein in Schwitschen verfüge über eine der modernsten Schießanlagen in gesamten Landkreis.

Davon können sich die Teilnehmer am Wettkampftag selbst überzeugen. Am 13. September schießen die Vereinsköniginnen und -könige in der Zeit von 13 bis 16.30 Uhr auf die Königsscheibe. Mit dabei sind auch die Jugendmajestäten.

Geschossen wird mit Kleinkalibergewehr (KK) auf 50 Meter sitzend auf Sandsack aufgelegt. „Es dürfen eigene Gewehre benutzt werden, wenn sie der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes entsprechen“, heißt es in der Ausschreibung. Nach einem Probeschuss dürfe der jeweilige Schütze drei Wertungsschüsse und einen sogenannten Teiler als Stechschuss bei Ringgleichheit abgeben.

In Wettbewerb Nummer zwei zeigen die Angehörigen der Schützen- und Damenklasse aus Rotenburg, Bremervörde und Zeven ihr Können. Dabei stellt jeder Schützenkreis mindestens drei Mannschaften mit jeweils drei Schützinnen oder Schützen.

Jedes Team-Mitglied muss mindestens Jahrgang 1994 oder älter sein. Die ersten drei Teilnehmer erhalten in der Einzelwertung Ehrenpreise, und die drei Sieger der Mannschaften bekommen Pokale. Übrigens wird der Siegerpokal von Landrat Hermann Luttmann zur Verfügung gestellt.

Und wem das alles noch nicht ausreicht, kann sich am Kleinkaliber-Preisschießen des Schützenvereins Schwitschen beteiligen.

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