Sechsmonatiges Projekt des städtischen Kindergartens ist jetzt beendet / Wiederholung geplant

Maxi-Fabulas entdecken ihre Stadt

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Kathrin Senkbeil zeigt den sicheren Weg über die Straße.

Visselhövede - Von Jens Wieters. „Wir lernen unsere Stadt kennen!“ Unter diesem Motto stand ein sechsmonatiges Projekt der ältesten Kinder im städtischen Visselhöveder Kindergarten Fabula.

Denn kurz bevor für die Maxis, so werden jeweils die Kinder bezeichnet, die nach den Sommerferien zur Schule gehen, der sogenannte Ernst des Lebens beginnt, müssen sie natürlich möglichst viele Facetten ihrer Heimatstadt kennen lernen, dachte sich das Erzieherteam um Leiterin Gisela Teschke.

„Die Aktion ist nicht so ganz neu, weil wir mit den Maxi-Fabulas schon seit 2002 immer wieder die Stadt erkunden, aber eine richtige Rallye mit vielen Stationen und Besuchen bei vielen verschiedenen Berufsgruppen und Einrichtungen gab es in dieser Form noch nicht“, so Erzieherin Bettina Buxel.

So hieß es im Februar zunächst einmal im Kalender zu blättern, um jede Menge Termine abzusprechen. Anfang März startete das Projekt am Taufbecken der St.-Johannis-Kirche, wo Pastor Peter Thom den Kindern die Taufzeremonie anhand einer extra mitgebrachten Puppe demonstrierte. Einige Tage später kamen die „Lesekinder“ der Kastanienschule im Kindergarten vorbei, um den Jüngeren lustige Geschichten vorzulesen. Bei Blumen Müller staunten die Kinder über die Fingerfertigkeit der Floristinnen, und im Klärwerk hielten sie sich ein wenig die Nase zu. „Aber jetzt wissen wir wenigstens wo das bleibt, was hinten rauskommt“, ging ein Knirps anschließend zufrieden nach Hause. Nach einer spannenden Waldwoche sahen sich die Maxis Visselhövede von oben an, denn sie kletterten auf den Wasserturm auf dem Sonnentaugelände. Die Feuerwehr wurde ebenso besucht wie die Firma Hoyer, wo Teo Tanki die Kinder mit allerlei Überraschungen begrüßte.

Theresa Gerke kam mit ihrem riesigen Hund Louis vorbei und zeigte den Kids wie sich verhalten sollten, wenn sie fremden Vierbeinern begegnen.

Polizistin Kathrin Senkbeil informierte darüber, wie Kinder sicher über die Straße kommen und auf dem Bauernhof der Familie Bremer in Buchholz durften die Maxis nicht nur Kühe füttern. Bei Bäcker Tamke in Wittorf wurden Leckereien gebacken und zum Abschluss des Projekts stand das berühmte Brückenfest an, bei dem die Maxi-Fabulas ihre neue Schule kennen lernen. „Ich glaube, so haben wir den Kindern eine ganze Menge interessanter Dinge in unserer kleinen Stadt gezeigt. Ein Projekt, das sicherlich wiederholt wird“, so Gisela Teschke zufrieden.

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