Städtisches Programm bietet Action

„SoFa“-Programm: Sechs Wochen Ferien, aber keine Langeweile

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Ein pickepackevolles Programmheft für die sechs Wochen langen Sommerferien bieten Wolfgang Meyer und Annette Schlösser vom Verein „SoFa“ den Visselhöveder Kindern.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Basteln mit Konservendosen, ein Sommertag auf dem Bauernhof, Abenteuer im Serengeti Park: Das Visselhöveder Ferienprogramm ist wieder gespickt mit zahlreichen Programmpunkten, damit keine Langeweile aufkommt während der schulfreien Zeit im Sommer.

„Uns ist es hoffentlich wieder gelungen, abwechslungsreiche Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, die den Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren die Sommerferien versüßen“, sagt Annette Schlösser, die gemeinsam mit Thomas Tangemann und Wolfgang Meyer vom Verein Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe („SoFa“) das Programm vorbereitet hat.

Die kleinen Broschüren wurden jetzt den Schulen und Kindergärten übergeben, wo sie in den Klassen und Gruppen verteilt werden. Im Heft ist eine Anmeldekarte integriert, die einfach ausgeschnitten und auf der Vorder- und Rückseite ausgefüllt wird. Außerdem müssen die Eltern die Anmeldung unterschreiben. 

Anschließend geben Interessierte die Karte beim Rathaus ab oder werfen sie dort in den Briefkasten. „Der Anmeldeschluss ist der Freitag, 25. Mai“, informiert Schlösser, wobei dieser Termin aber lediglich dazu diene, dass die Veranstalter eine grobe Planung haben, damit zum Beispiel entsprechend große Busse für einen Tagesausflug organisiert werden. „Auch nach dem 25. nehmen wir also noch Anmeldungen an.“ Durch die Schule und Kindergärten werden anschließend die Anmeldebestätigungen ausgegeben. Schlösser: „In der Woche vom 12. bis 26. Juni müssen die entsprechenden Programmpunkte in den Räumen des Jugendtreffs an der Gaswerkstraße dann nur noch bezahlt werden.“

Sechs Wochen voller Höhepunkte

Sechs Wochen lang reiht sich ein Höhepunkt an den nächsten. „Wir haben an jedem Werktag mindestens eine, oft auch zwei Veranstaltungen. Sogar an einigen Samstagen wird den Kindern etwas geboten“, sagt die Pädagogin, die bereits seit mehr als zehn Jahren das Ferienprogramm ausarbeitet, das von der Stadt mit 10.000 Euro finanziert wird.

Viele Vereine und Hilfsorganisationen sind wieder mit im Boot, um den Kindern die Ferienzeit auch Zuhause schmackhaft zu machen. „Manche sind regelmäßig dabei, andere machen mal ‘ne Pause, aber im Großen und Ganzen läuft das in Visselhövede sehr gut. Wir haben keine Probleme, das Heft vollzubekommen“, dankt Schlösser auf diesem Wege. Etwas Neues gibt es aber trotzdem, nämlich die Nähstube, Yoga für Kinder und der Walderlebnisnachmittag.

Bis zum Ferienbeginn sind es zwar noch ein paar Wochen, aber für Schlösser und Co. ist die Zeit der Sichtung der Anmeldekarten und der Organisation die „stressigste“. Danach sei es nur noch die „normale Betreuung“.

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