Witterung lässt Herbstrallye zur Herausforderung werden

Schütte gewinnt erneut

Alexander Brase von der MSG kurz vor dem Start im Interview mit Vereinssprecher Jens Dräger.

Visselhövede - Von Henning Leeske. Gerade das regnerische Wetter am Samstag hat die Visselhöveder Herbstrallye für die Zuschauer interessant gemacht. Denn die kurzen Schauer hielten das Geläuf auf den Strecken der Wertungsprüfungen stets rutschig und schwer befahrbar. Am besten zurecht mit diesen Bedingungen kam Martin Schütte, der wie schon in vielen Vorjahren als schnellster auf den ersten Platz fuhr.

Immerhin 47 Teilnehmer hatten sich beim Organisationsteam der Motorsportgemeinschaft (MSG) Visselhövede gemeldet und begeisterten die zahlreichen Zuschauer beim Showstart auf dem Marktplatz. Bürgermeister Ralf Goebel ließ es sich nicht nehmen die Starter selber per Fahnenwinken auf die Strecke zu schicken.

Im Stadtzentrum hielten die Rallyepiloten ihre Maschinen natürlich noch im Zaum, weil erst in den acht Wertungsprüfungen auf den abgesperrten Strecken richtig aufs Gas getreten werden musste. Fast ganz am Schluss des Feldes startete Lokalmatador Alexander Brase mit Copilotin Sabrina Hey von der MSG mit der Startnummer 45. „Hoffentlich schaffe ich ein paar gute Zeiten in den Prüfungen und ankommen will ich“, sagte Brase Sekunden vor dem Start. Und er sollte recht behalten, denn sein BMW konnte alle Wertungsprüfungen absolvieren. Die Platzierung war bei den anspruchsvollen Strecken und Witterung dann schon nebensächlich.

Einige der Teilnehmer sind mit ihren Autos auf der Strecke liegen geblieben. So musste ein weiterer MSG-Starter Frust schieben: Olaf Müller verlor schon in der ersten Prüfung seine Antriebswelle und wurde nach großer Vorfreude auf die Heimrallye schnell zum Zuschauer des Rennspektakels.

Viele Zuschauer kamen zu den speziell eingerichteten Zuschauerpunkten. Dort können Interessierte die Teilnehmer aus sicherer Position heraus anfeuern. In Jeddingen war der fast schon traditionelle Sammelpunkt bei Bratwurst und Kaltgetränken so gut besucht, dass die Motorsportfans so manche Irrfahrt der Teilnehmer gar nicht beobachten konnten, weil der Absperrzaun so stark bevölkert war. Denn auch hier achteten die Streckenposten mit den Feuerwehrleuten penibel auf die Einhaltung der Sicherheitsabstände.

MSG-Sprecher Jens Dräger zeigte sich vom problemlosen Verlauf der Rallye und dem großen Interesse der Rallyefans begeistert. „Nächstes Jahr geht es dann sicher weiter“, sagte Dräger optimistisch.

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