Der Neue ist noch etwas grün

Stadt Visselhövede investiert in Kommunalfahrzeuge

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Auf ihren neuen Schlepper sind die die Bauhof-Mitarbeiter stolz.

Visselhövede - Von Ulf Buschmann. Noch ist der Neue etwas grün. Nicht hinter den Ohren, sondern unten herum. Aber ansonsten erstrahlt der Neue in Kommunal-Orange. Dass er etwas taugt, stellt er seit gut zwei Wochen unter Beweis.

Sehr zur Freude der Mitarbeiter, die ihn „sehnsüchtig erwartet haben“. Der das sagt, ist Visselhövedes Bauhofleiter Olaf Strote. Er und seine Mannschaft freuen sich über einen neuen Schlepper. Das Fahrzeug löst den 29 Jahre alten Unimog ab. Auch einen neuen Lkw mit Ladekran soll es demnächst geben – der jetzige hat nach Auskunft Strotes auch bereits 25 Jahre auf dem Buckel.

Die Investitionen in den kommunalen Fuhrpark sind laut Bürgermeister dringend notwendig. „Wir haben ein wenig Nachholbedarf“, sagt Ralf Goebel. Weil sich die Aufgaben des Bauhofs verändern und obendrein vielfältiger werden, haben sich Politik und Verwaltung für den Kauf eines universell einsetzbaren Schleppers entschieden. Er sei eine der teuersten Anschaffungen für schweres Arbeitsgerät in der Geschichte der Stadt, klärt Goebel auf.

Ausreichend Geld im Haushalt eingeplant

Im Haushalt standen dafür 165.000 Euro bereit, denn ein für ein ganz neues Gerät hat die Stadt kein Geld. Also schrieb die Stadt – wie gesetzlich vorgeschrieben – ein Gebrauchtfahrzeug aus. Den Zuschlag hat am Ende eine Firma aus Soltau für ein sogenanntes Vorführfahrzeug zum Preis von rund 120.000 Euro bekommen. Allerdings musste der Schlepper vor der Auslieferung noch in Kommunal-Orange umlackiert werden. Seinem Einsatz tut dies indes keinen Abbruch. Die Palette ist breit. Sie reicht vom Wegebau übers Mulchen bis hin zum Räumen der Kommunalstraßen im Winter.

Der Unimog steht zum Verkauf – für mindestens 17.500 Euro.

Der Unimog mit Erstzulassung 12. April 1990 habe zwar gute Dienste geleistet, meint Bauhofleiter Strote, doch aus seiner Sicht ist ein Schlepper angesichts des heutigen Aufgabenspektrums für den Bauhof besser geeignet. Verschrottet werden soll das ausgemusterte Fahrzeug jedoch nicht, im Gegenteil: Die Stadt bietet es auf ihrer Internetseite www.visselhoevede.de gegen Höchstgebot zum Verkauf an. Wer ihn haben möchte, muss mindestens 17.500 Euro auf den Tisch legen. Damit sind die Investitionen der Stadt in den Fuhrpark noch nicht abgeschlossen. „Unser neuer Lkw ist schon bestellt“, sagt Strote. Wie sein zurzeit noch in Einsatz befindlicher Vorgänger, besitzt das neue Gerät ebenfalls einen Ladekran. Damit können die Mitarbeiter unter anderen Material transportieren.

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