Umweltausschuss stimmt für Umgestaltung

Sammelplatz in Visselhövede wird optimiert

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Auf dem Grüngutsammelplatz sollen Rückstaus bald der Vergangenheit angehören.

Visselhövede - Von Joris Ujen. Die Umgestaltung des Grüngutsammelplatzes Paterbusch ist seit vielen Jahren ein Thema in der Visselhöveder Verwaltung. Wo andere Bauvorhaben in der vergangenen Zeit den Vorzug erhalten haben, soll nun der Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt mehr Aufmerksamkeit bekommen. Ein Kernproblem der Anlage sei, dass sie an der Landesstraße 171 mit einem hohen Verkaufsaufkommen steht und zu wenig Aufstellflächen vorhanden sind. Aber es gibt konkrete Pläne, um das zu beheben. Von denen berichtete Bauamtsleiter Gerd Köhnken während des Ausschusses für Landwirtschaft, Grünanlagen, Umwelt und Energie.

„Schon vor der Öffnungszeit stehen beim Sammelplatz viele Bürger mit ihren Autos. Der Verkehr staut sich zwangsläufig zurück, teilweise bis auf die Landesstraße“, erläuterte Köhnken die Situation. Das Aufsichtspersonal sei bereits eine Viertelstunde vor der Öffnungszeit vor Ort, um einen Rückstau zu verhindern. Für mehr Geschwindigkeit soll eine asphaltierte Fläche sorgen, um ein besseres Abladen und Aufschieben des Grüngutes zu ermöglichen. „Das ist sehr sinnvoll“, so Köhnken. 

Aber durch die Asphaltierung müsse auch an das darauf anfallende Wasser gedacht werden. Und auch hier gibt es eine Möglichkeit: Die entlang der Landesstraße laufende Druckrohrleitung für Schmutzwasser könnte das Sickerwasser des Sammelplatzes mit aufnehmen. Das sei zwar ein hoher technischer Aufwand, laut dem Bauamtsleiter aber zwingend erforderlich. „Wir erhoffen uns durch die Maßnahmen nicht nur eine schnellere Abfuhr, sondern einen schnelleren Durchlass bei der Anlieferung.“ Die Betriebsfläche soll im westlichen Bereich angelegt werden, um einen gewissen Abstand zum vorhandenen Wohnhaus zu haben. Eine entsprechende Aufstellfläche für die Anlieferfahrzeuge muss laut Köhnken zudem eingeplant werden.

75 Prozent der anfallenden Kosten für die Planung und bauliche Umsetzung werde vom Landkreis refinanziert – bei einem kalkulierten Budget in Höhe von 120. 000 Euro. Erste Gespräche seien bereits mit der Abfallwirtschaft des Landkreises geführt worden, die wiederum mit dem Gewerbeaufsichtsamt Cuxhaven kommunziert.

Nachdem der Umweltausschuss den Antrag einstimmig bewilligte, sollen nun Gespräche mit einem externen Planungsbüro folgen, sagte der Bauamtsleiter.

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