Arbeiten finden große Resonanz

Projekttage in der Oberschule: Respektvolles Miteinander

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Die Aula war bei den Vorführungen voll besetzt und trotz des etwas tiefgründigen Themas wurde auch viel gelacht.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. „Ein gutes Miteinander geht nicht ohne Respekt“, so Rektor Gerard Dyck zum Auftakt der Abschlussveranstaltung der Projekttage in der Oberschule Visselhövede. Und genau das war das Thema der fünften bis zehnten Klassen.

Respekt vor anderen wie zum Beispiel vor Gehörlosen und vor allen Dingen, die von Menschen selber gemacht werden, Respekt beim Sport im Schulalltag, Respekt im Umgang miteinander, Respekt in der Gemeinde, Respekt aber auch vor Tieren wie dem Wolf. Intensiv haben sich die Schüler der verschiedenen Klassenstufen während der Projekttage mit dem Thema beschäftigt und präsentierten ihre Ergebnisse einen Nachmittag lang den vielen Besuchern. 

„Die Resonanz ist überwältigend!“, freute sich der Schulleiter über die voll besetzte Aula beim Bühnenprogramm. Bei den Vorführungen glänzte das Theaterprojekt mit Musik-, Tanz- und Poetry-Slam-Vorführungen. Besonders Lehrerin Katharina Friedrichs brachte es lautstark und provokant auf den Punkt und verabreichte lautstark eine „Pille gegen Respekt“. Da wurde alles aufgezählt, wie man es nicht machen sollte. „Zu den riesigen Nebenwirkungen erschlagen Sie ihren Arzt oder Apotheker“, hieß es zum Schluss.

Yannic Jesse (l.) und Tony Mattauch bei ihrem Projekt „Respekt vor dem Wolf”.

„Wir finden das Projekt Wolf sehr interessant“, berichtete Tony Mattauch, der mit Schulkamerad Yannic Jesse von der 6 b am Projekt „Respekt vor dem Wolf“ teilnahm. Zum Abschluss ging es sogar ins Wolfcenter nach Dörverden.

„Was machen die da nur?“, fragten sich Besucher, die der Lehrerin Birte Inselmann und Christine Hostmann in der Mensa zuschauten „Die Gebärdensprache Gehörloser“ hieß das stille Projekt, bei dem man lernen konnte, von den Lippen zu lesen oder seinen Namen in der Gebärdensprache auszudrücken.

„Respektvoll miteinander kommunizieren“, „Respekt auch im Netz und sozialen Medien“, „Respekt, wer‘s selbst macht“ und „Menschenrechte“ lauteten weitere Projekte. Dazu stellte eine Projektgruppe kooperative Spiele vor und bot Mediation und andere Konfliktlösungsmöglichkeiten an. 

„Die Resonanz war so gut, dass Eltern fürs nächste Mal ein Catering angeboten haben. Das wurde bei der Planung leider übersehen. Ansonsten war alles top“, freute sich Rektor Dyck. So herrschte rundum ein tolles harmonisches Miteinander, passend zum Thema. Die Umgebung prägt eben.

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