Wittorfer bereiten Kreisschützenfest vor

Das Programm steht

Nicht nur die Schützen wollen zum Gelingen des Kreisfestes beitragen. Foto: Kirchfeld

Wittorf - Von Angela Kirchfeld. Ein Dorf steht Kopf. Zwar ist es bis zum Kreisschützenfest am Sonntag, 11. August, noch ein Stückchen hin, doch ein so großes Event will gut durchdacht sein und muss langfristig geplant werden. Dafür hat der Wittorfer Schützenchef Friedel Röbe-Oltmanns nicht nur die eigenen Mitglieder ins Boot geholt, sondern das ganze Dorf und auch die Lüdinger ziehen an einem Strang!

Jetzt trafen sich die Einwohner im Dorfgemeinschaftshaus, um ihr großes Kreisschützenfest zu planen, das unter dem Motto „Der Treffer 2019“ in die Geschichte eingehen soll. „Das Kreisschützenfest ist der jeweilige Höhepunkt der 52 Mitgliedsvereine im Altkreis Rotenburg. Unser Verein feiert dieses Jahr sein 125-Jähriges und unsere Damenriege ihr 50-jähriges Bestehen“, so Röbe-Oltmanns, der zum Fest 1 400 Gäste erwartet. Bereits 1969 und 1994 hatten die Wittorfer das Kreisschützenfest bereits erfolgreich ausgerichtet.

Der Sportplatz wird zum Festplatz umfunktioniert und mit einem großen Zelt bestückt. Der grobe Festablauf steht bereits: Am Freitag, 9. August, wird die Dorfjugend Wittorf eine Zeltdisco unter dem Motto „Stoppelkornparty“ feiern. Am Samstag drauf heißt es beim Kommersabend „Wir lassen die Puppen tanzen!“ Dafür steht Stefan Heldberg Pate und wirbt für ein buntes Bühnenprogramm.

Der große Festakt des Kreisschützenfestes wird am Sonntag, 11. August, gefeiert. Vom Festzelt am Sportplatz kommt man bequem zum Schießstand ins Schützenholz, in dem die Schießwettbewerbe ausgetragen werden. „Die Schießabende sind für jedermann“, betonte Schießwart Eckhard Allermann. Als erster Preis beim Luftgewehr und Kleinkaliber winken je 1 000 Euro Preisgeld. „Die Schießabende erfordern natürlich eine enorme Logistik und einen hohen personellen Aufwand. Beim vergangenen Kreisschützenfest wurden 20 000 Scheiben verkauft und ausgewertet“, verdeutlicht Allermann, der nicht nur auf Mithilfe, sondern auch auf gutes Wetter hofft, sodass sich die Schützen während der Wettbewerbe auch draußen aufhalten können. Dort wird gegrillt und auch geknobelt, um eventuelle Wartezeiten zu überbrücken.

Für die Dekoration, das Schmücken der Straßen und der Zuschauer-Sammelpunkten, zeigt sich der Bürgerverein um Margret Puppa verantwortlich. Sie schlug Sammelpunkte vor, an denen sich die Bevölkerung treffen kann, um gemeinsam dem Umzug zuzujubeln und so ein kleines Event daraus zu machen. Deko-Schmuck und Gefäße wie zum Beispiel bemalte Dosen sind reichlich vorhanden. Ebenso gibt es ein Sonnenblumenfeld. „Ehrenpforten wären auch schön“, äußerte Röbe-Oltmanns einen Wunsch. Des Weiteren sollen Schaufensterpuppen in der Bushaltestelle für gute Laune sorgen.

Das riesige Torten- und Kuchenbüfett organisiert Ute Fischer. Sie benötigt dafür rund 120 Torten und viele helfende Hände.

Der Vorteil für alle Teilnehmer: „Es werden Wertmarken verkauft, so hat keiner Last mit Kleingeld und die Abwicklung an den Getränke- und Verzehrständen geht wesentlich schneller“, weiß der Schützenchef aus Erfahrung. Der einzige Wermutstropfen bisher: „Außer dem Bogenschießen gibt es kaum Programm für die Jugend. Da wäre es schön, wenn wir für das entsprechende Alter noch etwas auf die Beine stellen.“

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