Platz für bis zu 30 Häuser

Rat stimmt für Grundstücksankauf mitten in Visselhövede

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Die Gebäude der ehemaligen Mühle an der Mühlenstraße werden wohl abgerissen.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Wenn alles gut geplant wird, könnten schon bald 30 Häuser mitten in Visselhövede, zwischen der Berg-, Zollikofer- und Mühlenstraße entstehen. Der Stadtrat hat während seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig einem entsprechenden Grundstücksankauf zugestimmt.

Damit sollen möglichst schnell die knapp 11 000 Quadratmeter den vielen Bauwilligen, die innerhalb des Ortskerns bauen wollen, zur Verfügung gestellt werden. Bürgermeister Ralf Goebel appellierte im Vorfeld der Entscheidung an die Ratsmitglieder, der Beschlussvorlage zuzustimmen, da „es dringend an der Zeit ist, das Areal für eine Wohnbebauung zu erwerben.“ Die Fläche sei ein echter Glücksgriff, „zentrumsnah und dennoch in ruhiger Lage“. Allerdings seien im Vorfeld viele, viele Gespräche nötig gewesen, um den Kaufpreis des Geländes im gegenwärtigen Zustand inklusive einiger Gebäude zu vereinbaren, so der Verwaltungschef, der sich dort bis zu 30 Parzellen vorstellen kann.

Das Flurstück hat eine exakte Größe von 10 915 Quadratmetern und besteht aus knapp 8 000 Quadratmeter Grünland und knapp 3.000 Quadratmeter Gewerbefläche. Letztere teilt sich auf in ein 1 944 Quadratmeter großes Grundstück des ehemaligen Mühlenbetriebs, auf dem drei Gebäude stehen, sowie eine 1.000 Quadratmeter große Fläche, die mit einem Wohnhaus bebaut ist.

Das Baugebiet von der Bergstraße aus gesehen.

Die Kommunalpolitiker sind froh, dass die Stadt schon bald die Nachfrage befriedigen kann. Willi Bargfrede (CDU): „Je mehr Familien sich in Visselhövede ansiedeln, desto besser ist es für die Entwicklung der Stadt. Wir hatten die Flächen schon ein wenig länger im Auge, aber jetzt ist es der richtige Zeitpunkt. Die Entwicklung des Baugebiets ist ein guter Schritt in die Zukunft, für den wir gerne Geld ausgeben.“

Einzig Eckhard Langanke (WiV) fand ein Haar in der Suppe: „Mit diesem Gebiet hat es viel zu lange gedauert, ich hätte mir mehr Tempo und Engagement gewünscht.“ Dennoch sei es eine gute Geschichte, die Fläche für angehende Bauherren vorzubereiten. „Ich hoffe jetzt aber auf eine zügige weitere Bearbeitung.“

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