„Sinnbild des Wachsens“

Planung für Außenbereich des Primar Campus: Mehr als Schaukel, Rutsche, Sandkiste

Ein Spielgerät der Firma Kinderspielkunst aus Ottersberg im Bürgerpark an den Visselseen.
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Ein Spielgerät der Firma Kinderspielkunst aus Ottersberg im Bürgerpark an den Visselseen.

Visselhövede – Ende August ziehen die ersten Kinder in die Tagesstätte des Visselhöveder Primar Campus ein. Bis dahin müssen nicht nur die Innenräume komplett ausgestattet und die Farbe an den Wänden trocken sein, sondern die Erzieherinnen um Kita-Leiterin Jessica Hermonies erwarten auch einen kindgerechten Außenbereich für die Drei- bis Sechsjährigen und die Krippenkinder.

„Und darum ist auch ein bisschen Eile geboten“, so die städtische Bauingenieurin Karin Stegmann während der Sitzung des Bauausschusses am Dienstagabend.

„Zum Glück habe ich in diesen Sommer bereits zwei Wochen in unserem Arbeitsplan für Visselhövede geblockt“, informierte Sascha Baum-Stollberg von der Ottersberger Firma Kinderspielkunst, der sein Gestaltungskonzept vorgestellt hat, für das er vorbehaltlich einer Zustimmung des Verwaltungsausschusses wohl schon am Freitag den Auftrag bekommen wird.

Geräte sollen größtmöglichen Spielwert bieten

Die Spielgeräte für den Primar Campus ähneln denen im Bürgerpark an den Visselseen, die die Firma bereits vor einigen Jahren dort aufgestellt hatte. In enger Absprache mit Hermonies will Baum-Stollberg den zur Verfügung stehenden Raum mit Geräten ausstatten, die für die Kinder einen größtmöglichen Spielwert haben. „Dabei wollen wir besonders die Kreativität, die Kommunikation, die Motorik und die Sinneserfahrung der Kinder fördern“, erläuterte der Fachmann seine Idee eines Spielplatzes, der auch allein durch verschiedene Höhen der Geräte aus naturbelassenen Eichen- und Robinienholz für die Kinder zu „einem Sinnbild des Wachsens“ wird.

„Ganz oben ist nur für die angehenden Schulkinder. Da wollen alle mal hin, müssen aber klein anfangen“, so Baum-Stollberg, in dessen Firma jenseits von Schaukel, Rutsche, Sandkiste gedacht wird. Eine Philosophie, die dem Ausschuss gefiel, der die Planung und die Lieferung der Anlagen einstimmig befürwortete. Auch, weil die Materialbeschaffenheit den Spielgeräten eine lange Haltbarkeit und ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild ermöglicht.

Weitere Spielgeräte im kommenden Jahr

In der Planung ist eine Grundausstattung für den Zeitpunkt der Inbetriebnahme im August vorgesehen und gleichzeitig ein weiterer Schritt zur Erstellung weiterer Spielgeräte im folgenden Jahr. Eine erste Kostenschätzung besagt, dass die Stadt in diesem Jahr knapp 60 000 Euro zahlen muss und 2022 noch einmal 31 000 fällig werden.

Bei so viel Planung für den Campus sollen aber der Außenbereich des angrenzenden Kindergartens Fabula und auch der Schulhof der Kastanienschule, die die obere Etage des Campus-Baus nutzt, nicht nachstehen, forderten Irmtraud Pape (Fabula) und Julia West (Grundschule). „Schule ist immer mehr ein Draußen-Lernort, in dem alle Sinne der Kinder gefordert und gefördert werden sollten“, so West, die sich gemeinsam mit ihrem Kollegium wünscht, dass das Projekt Naturerlebnis-Schulhof realisiert wird.

Fabula-Chefin Pape, weiß, dass sich ihr Außengelände „stark verändern“ werde, forderte darum eine „enge Verzahnung und viele Absprachen“ zwischen den Kitas und der Stadtverwaltung.

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