Ortsrat spricht sich gegen Gründung aus / Zaun am Spielplatz wird für 2000 Euro erneuert

Kein Friedhofsverein für Nindorf

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Der Zaun am Spielplatz bedarf einer Erneuerung.

Nindorf - Der Nindorfer Ortsrat verzichtet auf den Erwerb eines Sargwagens und auf die Gründung eines Friedhofsvereins. Das haben seine Mitglieder auf ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Vor allem die Notwendigkeit eines Sargwagens war dabei umstritten, der bei Beerdigungen die Sargträger entlasteen sollte.

„Ein neuer Sargwagen kostet 6000 Euro. Oder wir leihen uns beim Visselhöveder Friedhofsgärtner bei Bedarf einen Wagen für 15 bis 20 Euro“, erklärte Ortsbürgermeister Heinz-Friedrich Carstens (CDU). Seine Parteifreundin Astrid Kirmeß sagte zu diesem Thema: „Die Kosten sind erheblich, und wir müssten den Wagen irgendwo unterbringen. Wir sollten uns einen Wagen ausleihen.“

Zudem erwähnte Carstens, dass es in der Bevölkerung Bestrebungen gibt, einen Friedhofsverein zu gründen, wie ihn beispielsweise auch Jeddingen habe. „Brauchen wir so ein Verein? Denn auf unserem Friedhof wird vieles ehrenamtlich geleistet. Beispielsweise wurden so die Eingänge erneuert oder das Häuschen renoviert“, merkte Carstens an. „In anderen Orten, wie Jeddingen oder Wittorf, ist es angebracht. Aber unser Friedhof wird gut gepflegt. Wenn der Wunsch nach einem Friedhofsverein besteht, müssten Interessierte aus der Ortschaft den Verein gründen, keinesfalls der Ortsrat“, befand Kirmeß.

Auch der 45 Jahre alte Zaun am Kinderspielplatz stand auf der Tagesordnung. Hier beschlossen die Ortsratsmitglieder dessen Erneuerung. „Väter werden den Zaun in Eigenleistung aufstellen. Der grüne Zaun ist 1,50 Meter hoch und kostet 2000 Euro“, sagte Carstens.

Ferner stimmten die Mitglieder dafür, die Sanierung des Fuß- und Radweges zwischen Visselhövede und Nindorf für die Haushaltsberatungen anzumelden. „Der Weg ist bereits 40 Jahre alt und nur noch einen Meter breit, weil er von beiden Seiten zugewachsen ist“, so der Ortsbürgermeister. Eine Sanierung koste 25000 Euro. „Die Stadt ist verantwortlich, weil er ein Gemeindeverbindungsweg ist“, stellte Carstens fest. Lothar Cordts (SPD): „Der Weg wird viel befahren. Es ist sinnvoll, hier etwas zu machen.“ Als letztes beschloss der Ortsrat einstimmig Olaf Jungnitz für die Pflege des Internetauftritts des Ortes einen einmaligen Zuschuss von 285 Euro zu gewähren. Diese Summe zahlt Jungnitz pro Jahr bisher aus eigener Tasche. Cordts empfahl, den Anbieter zu wechseln. Denn die Konkurrenz, die Internetauftritte anbietet, sei inzwischen groß.

woe

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