Optiker und Bäcker bereichern Sortiment in der Innenstadt / Gespräche für weitere Ansiedlungen laufen

Ab Januar zwei neue Läden an der Goethestraße

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Lorena Janßen eröffnet am 7. Januar ihr Optikerfachgeschäft.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Die Leerstände von Geschäftsräumen in der Visselhöveder Innenstadt nehmen ab. Zu Beginn des neuen Jahres öffnen gleich zwei neue Läden an der Goethestraße: Ein Optiker-Fachgeschäft und eine Bäckerei-Filiale.

Bekanntlich schließt das Bekleidungsgeschäft „Ernsting’s family“ bereits vor Weihnachten seine Türen (unsere Zeitung berichtete), aber der Visselhöveder Torsten Burmester, Eigentümer der Immobilie, hatte bereits im Vorfeld Gespräche mit einem Nachmieter geführt, die letztlich von Erfolg gekrönt waren. „Wir haben uns mit einer Bäckerei aus Neuenkirchen geeinigt.“

Die Schlüsselübergabe erfolge bereits Ende Dezember und „der Bäcker will so schnell wie möglich den Laden aufmachen“, so Burmester. Der hofft, dass auch der Landkreis recht zügig die entsprechende Baugenehmigung erteilt, die nötig ist, weil es sich um eine Nutzungsänderung handelt.

Ein paar Meter weiter kann Lorena Janßen von der Optikergruppe „Fasch“ aus dem Raum Celle sofort die Geschäftsräume an der Goethestraße 26 beziehen. Auch ein Umbau erübrigt sich fast, denn dort war bis Ende März der Laden „Glashaus“ beheimatet, der allerdings nur ein kurzes Intermezzo in der Vissel-Stadt gab. „Wir werden am 7. Januar eröffnen“, freut sich Inhaberin Janßen, die zunächst selber an fünf Tagen in der Woche den Kunden alle Leistungen eines modernen Optikergeschäfts anbieten wird.

„Es gibt aber Unterstützung von meinen Eltern, die ebenfalls aus der Branche kommen. Mal gucken, ob ich später jemanden einstelle“, so die Augenoptiker-Meisterin.

Ulf Timmann, Vorsitzender des Visselhöveder Gewerbevereins, ist froh darüber, dass „es im Stadtzentrum bald ein paar Leerstände weniger gibt“. Vom Sortiment her passten die Neueröffnungen „sehr gut hierher“. Eines ist Timmann noch wichtig: „Es ist schön, dass es sich dabei um Inhaber geführte Einzelhandelsgeschäfte handelt, die doch mit etwas mehr Engagement ihre Läden führen.“

Stadtplaner Ekkehard Tamm hatte in den vergangenen Woche seine Beziehungen spielen lassen und auch auf den Marktplatz wirtschaftlich ein wenig aufgepeppt: „Mit einer Physiotherapeutin haben wir dort eine gut gehende Praxis installiert.“ Bezüglich der weiteren noch leer stehenden Geschäftsräume an der Goethestraße sei er in „hoffnungsvollen Gesprächen“.

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