EUROPAWAHL JU-Chef Tilman Kuban besucht Jeddinger Sporthausbau

„Ohne Vereine kein Dorfleben“

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Ortsbürgermeister Henning Vollmer (2.v.r), CDU-Gemeindeverbandschef Michael Meyer (l.) und Ratsherr Willi Bargfrede (4.v.l.) im Gespräch mit dem Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Tilman Kuban (3.v.r.). Foto: 

Jeddingen - Große Projekte sorgen für viel Aufmerksamkeit. So auch das gerade im Bau befindliche Sport- und Schützenhaus in Jeddingen. Der Bundesvorsitzende der Jungen Union und Kandidat bei der Europawahl, Tilman Kuban, hat sich jetzt selbst ein Bild von der Verwendung der Fördermittel aus den europäischen Geldtöpfen gemacht. Förderer des ehrgeizigen Projekts direkt am Jeddinger Sportplatz unweit des Schießstands sind der Landessportbund, der Landkreis Rotenburg, die Stadt Visselhövede und zum großen Teil mit rund 80 000 Euro eben auch das von der EU finanzierte Leader-Programm der Hohen Heide.

Ortsbürgermeister Henning Vollmer (CDU) und der Landtagsabgeordnete Eike Holsten (CDU) aus Rotenburg begrüßten den erst im März zum Vorsitzenden der Nachwuchsorganisation der CDU gewählten Kuban in Jeddingen und informierten über die Förderungen im Detail. „Ohne die Mittel aus dem Leader Programm hätten wir das Projekt nicht stemmen können“, so Vollmer. Kuban, der gerade als Kandidat auf Europawahlkampftour ist, zeigte sich von dem Erweiterungsbau mit dem Gesamtvolumen von 350 000 Euro sehr beeindruckt und fand die Eigeninitiative aus der Ortschaft mit den beiden beteiligten Vereinen bemerkenswert. Der MTV und der Schützenverein Jeddingen leisten nämlich einen großen Anteil an Eigenleistungen bei dem Bau.

Kuban weiß, wovon er beim Thema Sportförderung in Europa spricht, denn die ist schon länger sein Steckenpferd, stammt Kuban doch aus dem niedersächsischen Fußball-Mekka Barsinghausen. „Die Sportförderung über die regionalen Strukturfördertöpfe der EU sind sehr wichtig für die Vereine vor Ort. Denn eine zeitgemäße Infrastruktur unserer Sportvereine auch gerade im ländlichen Raum ist für die Nachwuchsarbeit unverzichtbar“, sagte der ehemals aktive Fußballer aus der Bezirksliga.

„Nach dem zweiten Kreuzbandriss war leider Schluss“, zeigte er sich wehmütig. Er selber habe erlebt, wie die Vereine besonders bei der Jugend in Konkurrenz zueinanderstünden, wenn es um die Ausstattung der Sportplätze und Mannschaftskabinen gehe. Denn auch für das so wichtige Ehrenamt im Sport seien eine vernünftige Voraussetzung beim Schießstand oder auf dem Rasen mehr als nur eine Anerkennung. „Der Zusammenhalt im Vereinsleben ist für unsere Dörfer sehr wichtig und einmalig für unsere ganze Region in Niedersachsen. Ohne die Vereine gäb er gar kein Dorfleben. Deswegen werde ich mich in Brüssel für den Erhalt der Sportförderung persönlich einsetzen“, so Kuban. Denn diese Förderungen seien nicht selbstverständlich, weil in anderen Ländern gerade im Bereich Sport auch zweifelhafte Projekte finanziert worden seien. „Dadurch darf die Zukunftsfähigkeit unserer Vereine aber nicht gefährdet werden“, stellte er aber klar. Die Europäische Union sei eben mehr als ein Wirtschaftsverbund oder eine gemeinsame Währung. Als Friedensprojekt und wegen der vielen Angebote für die Jugendlichen von dem Euro-Railticket für alle ab 18 Jahren bis zum Erasmus plus, eben auch für Auszubildende, sei die EU besonders für die Jugend wichtig.

Diese Vorteile und den Frieden gelte es durch die Europawahl am 26. Mai abzusichern. „Was passiert, wenn man nicht zur Wahl geht, sieht man im United Kingdom und dessen Brexit-Chaos. Deswegen unbedingt zur Europawahl gehen!“, forderte Kuban auf.

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