Abschied für Kita-Leiterin Hanne Meier-Zindler

Offiziell im Ruhestand

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Rolf Goebel dankte Hanne Meier-Zindler für 26 Jahre Dienst.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Kinderbibelwoche, Egli-Figuren, Bibelgeschichten, Märchenfest, Kinderkirche, der Kinderchor und vieles mehr verbinden Mitarbeiterinnen, der Kirchenvorstand und vor allem Kinder und Eltern des Visselhöveder St.-Johannis-Kindergartens mit der scheidenden Leiterin Hanne Meier-Zindler.

Nachdem sie bereits vor den Sommerferien von der Einrichtung, den Kindern und Eltern Abschied nahm, folgte am Donnerstagabend die offizielle Verabschiedung mit mehr als 100 geladenen Gästen im Gemeindehaus.

Dem ging ein feierlicher Gottesdienst mit Superintendentin Susanne Briese und Pastor Peter Thom voran. Das Organisationsteam um Pastor Thom, Sigrun Bostelmann, Meier-Zindlers Nachfolgerin Michaela Lorke und Manuela Hoyer-Dammann zog alle Register, um der scheidenden Kindergartenleiterin einen würdigen Abschied zu bieten.

„Du hast den Kindergarten geprägt und gestaltet, als Vorgesetzte und auch als Chefin. Du bist immer mit gutem Beispiel vorangegangen. Deine Egli-Figuren bieten die Möglichkeit zur freien Interpretation. Wie diese Maria mit dem Kind, so hast auch du die Zeit über die Kindergartenkinder behütet und deren Entwicklung mit geprägt und ihnen den Weg geebnet“, brachte es Bürgermeister Ralf Goebel in seiner Dankesrede auf den Punkt. Meier-Zindler sei stets Vorbild in bester Art und Weise gewesen

Die Mitarbeiterinnen sangen ihrer scheidenden Chefin ein Abschiedsständchen. - Fotos: Kirchfeld

Pastor Peter Thom ließ die vergangenen 26 Dienstjahre Meier-Zindlers noch einmal Revue passieren. „Es gab viel zu tun. Religionspädagogik war damals der Diakonisse Elisabeth vorbehalten. Heute ist sie Sache jeder Erzieherin. Der Umbau der Kindertagesstätte 1993 war eine Herausforderung und eine große Chance. Nicht nur den Umbau hast du mitgestaltet, sondern auch das Konzept mit viel Einsatz und Aufwand.“ Das Engagement der Kita-Leiterin und das ihrer Mitarbeiterinnen sei nicht selbstverständlich, die Arbeit eine ständige Herausforderung.

„Heute ist die Krippen-Betreuung stark nachgefragt. Genauso hat es 1910 für die Kinder der Arbeiterinnen in der Zündholzfabrik angefangen – der Kindergarten als Warteschule“, so Thom.

Der Pastor erinnerte an die ausgebildete Märchenerzählerin, die Adventskalendergeschichten und an die Hochzeit mit dem „Kindergarten-Opa“ Wolfram Zindler, der mit den Kindern gewerkelt und den Kinderchor immer am Keyboard begleitet habe. „Danke für dein Ehrenamt. 45 Kindergarten-Arbeitsjahre liegen nun hinter dir. Gottes Segen für deinen Ruhestand!“ Mit einem eigens komponierten „Rentner-Mut-Mach-Lied“ schloss Peter Thom seine Rede.

Mit vielen weiteren guten Wünschen für die Zukunft sowie schönen musikalischen Beiträgen durch der Kindergartenmitarbeiterinnen, Meier-Zindlers Kollegen Tom Kirk und dem Kirchenchor und der Gitarrengruppe „Seitensprung“ ging es munter weiter, sodass der Abschied nicht zu schwer viel.

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