1. Startseite
  2. Lokales
  3. Landkreis Rotenburg
  4. Visselhövede

Neues Format im Metronom: Offene Bühne für Künstler der Region

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jens Wieters

Kommentare

Karin Schroeder (v.l.), Moritz von Zeddelmann und Zsuzsa von Zeddelmann freuen sich auf die offene Bühne am 3. April.
Karin Schroeder (v.l.), Moritz von Zeddelmann und Zsuzsa von Zeddelmann freuen sich auf die offene Bühne am 3. April. © Wieters

Das Hütthofer Theater Metronom geht neue Wege und etabliert ein neues Format. Dieses soll regionale Künstler hervorheben, aber auch als Netzwerk dienen.

Hütthof – „Aus der Region für die Region!“ Das ist nicht nur ein Werbespruch an den Lebensmittelregalen in den Supermärkten, sondern gilt jetzt auch für die Kulturszene rund um Visselhövede. Denn im Rahmen des Theaterfrühlings im Hütthofer Metronom läuft am Sonntag, 3. April, ab 19.30 Uhr die Premiere des Abends der offenen Bühne unter dem Titel „Open Stage“.

„Darunter ist eine bunte Mischung von Künstlern zu verstehen, die sich dem Publikum vorstellen“, sagt Zsuzsa von Zeddelmann, die die Organisation des Abends übernommen hat. Aktuell hat sie mit den rund 20 verschiedenen Musikern ein gut zweistündiges Programm vorbereitet, das „wohl für jeden Geschmack etwas bietet“.

Gerne hätte sie auch abseits der Musik ein paar Darstellern die Gelegenheit geboten, sich den gut 100 Zuschauern zu präsentieren, „aber vielleicht haben wir ja beim nächsten Mal Pantomimen oder Jongleure auf der Bühne“, so von Zeddelmann, deren Mann Moritz die Moderation des Abends übernimmt.

„Der Abend der offenen Bühne ist ein neues Format, das wir fest in unsere Veranstaltungsreihen etablieren wollen“, so Metronom-Betreiberin Karin Schroeder. Damit würden nicht nur Auftrittsmöglichkeiten für die Künstler aus der Region geschaffen, sondern es „werden vielleicht Netzwerke für neue Projekte dieser Art geknüpft“, so Schroeder.

Im Vorfeld hatten sich die Solosänger und Instrumentenspieler, Duos und Bands aller Altersbereichen bei Zsuzsa von Zeddelmann per Videomitschnitt beworben, denn dass jemand nur unter der Dusche gut singen kann, das reicht halt nicht, denn wir wollen dem Publikum ein qualitativ hochwertiges Programm bieten.“

Das Theater darf übrigens aufgrund der neuen Corona-Regeln wieder voll besetzt werden. „Allerdings gilt 3G und eine Maskenpflicht“, so Schroeder. Der Besuch ist übrigens kostenfrei, aber so ganz wollen die Organisatoren nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben. „Wir erheben zwar keinen Eintritt, aber einen Austritt. Das heißt: Wenn die Besucher das Theater wieder verlassen, gibt jeder, was er für den Abend für angemessen hält. So kauft keiner die Katze, in unserem Fall die Kunst im Sack, sondern wir liefern erst und danach wird bezahlt“, berichtet Moritz über die eher ungewöhnliche Idee.

Aber ganz wichtig ist allen, dass sich die Zuschauer anmelden. Das funktioniert über das bekannte Kartentelefon unter der Rufnummer 04262 / 1399 oder auch per Mail. „Denn die Leute sollten nicht denken, dass man einfach mal so vorbeikommen kann, weil es ja keinen Eintritt kostet. Wir würden es darum richtig toll finden, wenn wir wüssten, mit wie vielen Zuschauern wir rechnen können“, so Schroeder. Im Anschluss an das Programm auf der Bühne ist auch eine kleine After-Show-Party am Zirkuswagen im Foyer des Theaters geplant. „Einfach anmelden, es lohnt sich“, versprechen die drei.

Auch interessant

Kommentare