Ab Freitag gilt eine neue Einbahnstraßenregelung in Visselhövede

Nur noch in eine Richtung

Ingenieurin Karin Stegmann.
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Ingenieurin Karin Stegmann arbeitet ihre letzte große Baustelle für die Stadt ab.

Visselhövede – Die Visselhöveder Einwohner, zumindest die, die im Bereich der Schulen wohnen, werden sich umgewöhnen müssen. Denn ab Freitag, 18. Juni, gilt eine neue Einbahnstraßenregelung auf der Gerhart-Hauptmann-Straße, die parallel zum Sportplatz Auf der Loge verläuft. „Der Grund ist ganz einfach: Wir müssen die Verkehrssituation vor dem neunen Primar Campus, der ja bekanntlich als Kindergarten dient und im Obergeschoss Klassenräume für die Grundschule zur Verfügung stellt, ein wenig entzerren“, so die städtische Bauingenieurin Karin Stegmann.

Darum wird der Bauhof in den nächsten Tagen die ersten Schilder „Verbot der Einfahrt“ an der Wedekindstraße aufstellen. Und zwar unmittelbar vor der aktuell noch für Baufahrzeuge genutzten Einfahrt auf das Schulhofgelände. So können Eltern ihre Kinder zwar zum dann ehemaligen Lehrerparkplatz bringen, dürfen dann aber nicht wieder umdrehen und auf der Wedekindstraße zurückfahren. „Eine Weiterfahrt ist wegen der Schilder dann nur noch auf der Gerhart-Hauptmann-Straße möglich“, so Stegmann. Gegenverkehr müssen die Elterntaxis nicht fürchten, denn die Straße darf bis zur Höhe des Lehrerparkplatzes der Oberschule nur in diese Richtung befahren werden. „Der Abschnitt vom Lehrerparkplatz der Oberschule, ab Haus Nummer 11 der Gerhart-Hauptmann-Straße bis zur Einmündung in den Waldweg am Majorsbruch, bleibt allerdings weiterhin für beide Fahrtrichtungen offen.“

Vorne auf Papier, hinten real: Die Verkehrsführung auf der Wedekind- und Gerhart-Hauptmann-Straße wird geändert.

Das gilt übrigens auch für das Befahren des Straßenabschnitts mit dem Fahrrad, denn das ist in beide Richtungen möglich. Eine spezielle Fahrradspur wie zum Beispiel an der Lindenstraße wird es hingegen nicht geben. „Dafür ist das Verkehrsaufkommen zu gering und nur zu den Stoßzeiten zum Unterrichtsbeginn und auch mittags ist mehr Betrieb“, betont Karin Stegmann, die auch darüber informiert, dass auf dem Bereich, der jetzt Einbahnstraße wird, das durchgängige rechtsseitige Parken erlaubt wird. Dort sollen vorrangig die Lehrer und Mitarbeiter der Grundschule und des Primar Campus ihre Fahrzeuge abstellen.

Bauhofchef Olaf Strote markiert, wo die Schilder aufgestellt werden sollen.

Aktuell müssen aber alle Anwohner noch mit größeren Baufahrzeugen rechnen, die die Gerhart-Hauptmann-Straße nutzen, denn die Arbeiten für den Außenbereich der neuen Kindertagesstätte sind noch nicht beendet. „Wir wollten eigentlich schon viel weiter sein, aber während der Baggerarbeiten hatten wir festgestellt, dass der Regenwasserkanal marode war“, berichtet die Fachfrau. So mussten die Rohre erneuert werden – und zwar nur Stück für Stück.

„Denn im Mai hat es enorm geregnet, sodass nicht viele Meter Kanal auf einmal erneuert werden konnten. Wir mussten immer wieder kräftige Pumpen einsetzen, um das in den Kanal strömende Wasser abzuleiten“, denkt Stegmann noch mit Grausen an die vergangenen Wochen. Aber dennoch ist sie zuversichtlich, dass der Primar Campus bis zum Ende der Sommerferien fertig ist, und Kindergarten- und Schulkinder den Bau mit Leben füllen. „Dann haben wir eine große Baustelle abgearbeitet“, freut sich Stegmann schon jetzt auf diesen Tag. Und es gibt noch einen weiteren Grund, den Bau schnell zum Ende zu bringen: Karin Stegmann geht im September in den passiven Teil Altersteilzeit.

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