Marktplatz-Event braucht Hygienekonzept / „Das kostet ein bisschen Zeit“

„5 nach 6“ macht Corona-Pause

Bei der Premiere des „5 nach 6“-Treffs hat Joachim Looks auf der Gitarre gespielt. Jetzt ist erst mal Pause.
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Bei der Premiere des „5 nach 6“-Treffs hat Joachim Looks auf der Gitarre gespielt. Jetzt ist erst mal Pause.
  • Jens Wieters
    vonJens Wieters
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Visselhövede – Nach der Premiere ist schon schon wieder Schluss – zumindest vorerst: Die Gruppe Vissel for Future, der Kneipp-Verein Visselhövede und alle anderen Organisatoren des „5 nach 6“-Treffs auf dem Marktplatz sagen bis auf Weiteres alle Termine ab. Immer donnerstags ab 18.05 Uhr für etwa eine halbe Stunde sollte rund um den Brunnen ein Event im Kleinformat stattfinden. „Als Kulturveranstaltung hätte es zwar klappen können, aber wir brauchen ein Veranstaltungs- und Hygienekonzept. Und das können wir aktuell nicht alleine wuppen, da auch viele Mitveranstalter im Urlaub sind. Wir brauchen noch ein bisschen Zeit“, teilen Elvira Schneider und Susanne Rohr mit. Letztere wollte an diesem Donnerstag eigentlich über die verschiedenen Kneipp-Heilkräuter referieren.

Mit einem singenden Joachim Looks an der Gitarre, Sonnenschein und entspannter Atmosphäre war der Treff am Brunnen am ersten Termin genau das, was es sein sollte: „Musik und Klönschnack zwischen Arbeitsschluss und Abendessen – zum Abschalten vom Alltag und ein bisschen auch von Corona“, so die Gruppe noch am Veranstaltungstag, als natürlich auf Abstand zugehört wurde. „Doch das Virus lässt sich nicht abschalten und damit gelten die Bedingungen auch weiterhin. Da zu diesem Treff wohl regelmäßig mehr als zehn Personen zusammengekommen wären, brauchen wir weitere Vorsichtsmaßnahmen und Abstimmungen mit dem Ordnungsamt“, so Elvira Schneider. Und die ließen sich nicht übers Knie brechen, sondern bräuchten Zeit. Fakt sei, dass auf dem Marktplatz niemand gewährleisten könne, dass in Zukunft bestimmte Teilnehmerzahlen des Treffens durch Zuschauer und Passanten nicht überschritten würden.

Aber die Veranstalter geben nicht auf: „Wenn wir Fragen der Absperrung, der Sitzplätze, des Besucherstroms und der Hygiene mit dem Ordnungsamt abgestimmt haben, kann es weiter gehen. Oberstes Ziel aller Beteiligten: Vermeidung von Ansteckung und Wahrung der Gesundheit“, betont Schneider, die nicht will, dass eine Gruppe oder gar die Stadtverwaltung aufgrund von Verordnungen in eine Bußgeld-Bredouille gebracht wird: „Das lohnt nicht!“  jw

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