Kultur- und Heimatverein erstattet Anzeige 

Nach langer Ruhezeit erneut Randale am Heimathaus

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Unbekannte haben die Lampen am Heimathaus zerstört. 

Visselhövede - Von Jens Wieters. Lange Zeit war es relativ ruhig auf dem Gelände rund um das Visselhöveder Heimathaus, am vergangenen Osterwochenende ist es allerdings wieder zu Sachbeschädigungen auf dem sogenannten Visselhof gekommen.

„Unsere Außenbeleuchtung wurde abgerissen, der Edelstahlbriefkasten demoliert und die Sitzmöbel aus Eiche mit schwarzer Farbe beschmiert“, zählt Christiane Wuttke, Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins, die neuerlichen Schäden auf.

Dabei gehe es dem Verein in erster Linie gar nicht mal um den finanziellen Schaden, sondern um den mangelnden Respekt und die fehlende Achtung vor dem Gebäudeensemble, das eigentlich für jedermann in der Stadt zur Verfügung stünde, so Wuttke, deren Verein gemeinsam mit anderen Kulturorganisationen das Heimathaus und das Gelände drumrum für verschiedene Veranstaltungen nutzt.

„Wir haben nichts dagegen, wenn der Visselhof für eine Pause nach einer Wanderung oder auch nur so für ein windgeschütztes Sonnenbad genutzt wird“, sagt Wuttke. Allerdings müsse Hof und Remise wieder sauber und ordentlich verlassen werden. „Und man muss sich natürlich auch mit den Kursen im Heimathaus arrangieren, denn es kann nicht sein, dass draußen ein Gettoblaster mit voller Lautstärke läuft, während drinnen der Singkreis probt“, stellt Wuttke unmissverständlich klar. 

Trotz des guten Willens hat der Kultur- und Heimatverein Anzeige bei der Polizei wegen der neuerlichen Sachbeschädigung erstattet. Die ist aber auf Zeugenhinweise angewiesen. Wer in der Nacht von Karfreitag auf Samstag verdächtige Personen auf dem Heimathausgelände beobachtet hat, sollte sich an die Polizei unter der Rufnummer 04262 / 959830 wenden. Auch wenn Wuttke das Gelände gerne vielen Menschen zur Verfügung stellen würde, gilt nach wie vor das Verbot, das die Stadt vor knapp zwei Jahren nach mehrfacher Sachbeschädigung ausgesprochen hatte. Damals hatte Bürgermeister Ralf Goebel höchstpersönlich die Schilder angeschraubt, die einen Aufenthalt außerhalb von Veranstaltungen untersagen.

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