Keine größeren Nebengebäude im Ferienhausgebiet Hiddingen-Uhlenbusch

Maximalgröße bleibt bestehen

Der Landkreis überprüft die Größe der Nebengebäude im Hiddinger Uhlenbusch. - Foto: Wieters
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Der Landkreis überprüft die Größe der Nebengebäude im Hiddinger Uhlenbusch.

Hiddingen - Von Jens Wieters. Einige Anlieger des Ferienhausgebiets Hiddingen-Uhlenbusch müssen sich wohl um eine andere Möglichkeit zur Unterbringung ihrer Aufsitzrasenmäher, Holzsspalter oder ähnlicher Dinge bemühen. Grund: Größere Nebengebäude bleiben auch weiterhin verboten.

Einen entsprechenden Antrag auf Änderung des Bebauungsplans lehnte der Visselhöveder Bauausschuss ab. Im Vorfeld hatte auch der Landkreis als Genehmigungsbehörde abgewunken. Ein Eigentümer eines Ferienhauses hatte bei seinen Nachbarn, die im Uhlenbusch mit Haupt- und Nebenwohnsitz gemeldet sind, Unterschriften gesammelt, um damit seinen Antrag unterstützen.

Ihrer Meinung nach sei die im Bebauungsplan festgelegte Maximalgröße mit einer Grundfläche von 20 Quadratmetern nicht mehr zeitgemäß und hinsichtlich erforderlicher Unterstellmöglichkeiten nicht ausreichend bemessen. Eine genaue Wunschgröße hatten die Antragsteller aber nicht angegeben. Dass die Grundstückseigentümer überhaupt solch einen Antrag gestellt haben, liegt darin begründet, dass das Amt für Bauaufsicht des Landkreises damit begonnen hat, die Errichtung und vor allem die Dimensionierung der Nebengebäude zu überprüfen.

Im Kreishaus hatten die Fachleute nämlich erfahren, dass dort „einige Nebengebäude baurechtswidrig errichtet worden sind“, wie Bauamtsleiter Gerd Köhnken während der Sitzung berichtete. Die betroffenen Anlieger müssen jetzt mit einem Anhörungsbogen rechnen und anschließend ihre zu groß geratenen Schuppen und Gartenhäuser wieder zurückbauen. „Auch wenn wir in Erwägung ziehen würden, die zu großen Nebengebäude durch die Änderung des Bebauungsplans nachträglich zu legalisieren, würde der Landkreis nicht mitspielen“, gab der Fachmann dem Ausschuss mit auf den Weg. Denn in Rotenburg stünde das Amt auf dem Strandpunkt, dass die Festsetzung der Mindestgrößen der Neben- und Hauptgebäude (maximal 80 Quadratmeter Grundfläche) den Zweck habe, die Bebauung in einem Ferienhausgebiet so zu begrenzen, dass sich das Gelände noch harmonisch in das Landschaftsbild einfüge. „Außerdem soll das Verhältnis von Haupt- zu Nebengebäuden in einem angemessenen Rahmen bleiben“, hat Köhnken aus der Kreisstadt zu hören bekommen.

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