Maschinenring in neuen Räumen

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Schlüsselübergabe mit Ulrich Höltermann (v.l.), Rolf Behrens und Thomas Christeleit. 

Die Gäste gratulierten, der Architekt Ulrich Höltermann überreichte einen großen Schlüssel und der Geschäftsführer des Maschinenrings Niedersachsen, Thomas Christeleit, strahlte zufrieden. Mit vielen Gästen hat der Maschinenring den Neubau der Geschäftsstelle am neuen Standort an der Brockeler Bahnhofsstraße eingeweiht.

Brockel – „Wir hatten einen Traum, den haben wir verwirklicht“, freute sich Christeleit. In seiner Ansprache erinnerte er an die Zeit der Gründung der Maschinenringe und an die erste Geschäftsstelle in Hemslingen, die viele Jahre von Manfred Rathjen und seiner Frau Gisela geleitet worden war. 

Die Maschinenringe hätten sich damals rasant entwickelt und hauptberufliches Personal benötigt. „Seit 1990 bin ich dabei. Die ersten Maschinenringe in Niedersachsen hatten Anfang der 2000er Jahre eigene Geschäftsstellen, aber damals fehlten uns die notwendigen Mittel, aber unser Traum lebte weiter“, so Christeleit. Immer habe der Maschinenring in den vergangenen Jahren Rücklagen gebildet. 

„Schwierig war es aber, ein Grundstück zu finden. Hier hat uns die Kirchengemeinde Brockel, die Gemeinde Brockel und die Familie Specht sehr unterstützt. Schließlich haben wir uns für diesen Standort entschieden“, so der Geschäftsführer. Mit Architekt Höltermann und dem Generalunternehmer Poort aus Sittensen ging der Maschinenring das Projekt an. „Das war manchmal nicht einfach, weil wir Wünsche hatten und auch ein Labor dazu gebaut werden sollte“, so Thomas Christeleit, der sich bei Baufirmen, Handwerkern und Helfern bedankte.

Zum Labor erklärte Christeleit: „Das war eine Idee meines Kollegen Axel Romundt. Wir untersuchen in unserem Labor Böden, Gülle und Stallmist auf Grundnährstoffe, Grundfuttermittel wie Silage und nehmen Trockensubstanzbestimmungen vor. Das Labor ergänzt die Arbeit unserer Nährstoffbörse, denn der Abnehmer möchte genau wissen, was er düngt. Dazu kommt, dass aufgrund der neuen Düngeverordnung Gülle vor der Ausbringung in Zukunft untersucht werden muss. Wegen der Regionalität sind wir in der Lage, dies in nur zwei Tagen zu erledigen.“

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