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Landespolitiker samt Minister besuchen Theater Metronom

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Andreas Goehrt (v.l.) informiert Ralf Goebel, Minister Björn Thümler, Eike Holsten (beide CDU) und Dörte Liebetruth (SPD) über das Metronom. - Foto: jw
Andreas Goehrt (v.l.) informiert Ralf Goebel, Minister Björn Thümler, Eike Holsten (beide CDU) und Dörte Liebetruth (SPD) über das Metronom. © jw

Hütthof - Drei von der Arbeit des Theaters positiv gestimmte Landtagsabgeordnete zu Besuch, einer davon sogar ein Minister: Da kann bei den anstehenden Haushaltberatungen in Sachen Kulturförderung eigentlich nichts mehr schiefgehen für das Metronom in Hütthof. Denn Björn Thümler (CDU), niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, war am Montag gemeinsam mit den Landespolitikern Eike Holsten (CDU) und Dörte Liebetruth (SPD) im 13-Seelen-Dorf zu Gast, in dem das Theater Metronom seit 1994 regional und überregional viel beachtete Spielreihen einem völlig gemischten Publikum präsentiert.

„Wir haben vom Punk bis zum Zahnarzt Zuschauer aus allen Gesellschaftsschichten“, erläuterten die Metronom-Betreiber Karin Schroeder und Andreas Goehrt gemeinsam mit ihrer Angestellten und Schauspielerin Tomke Heeren den Politikern. Goehrt informierte über das brandaktuelle Stück „Der Hund im Haifischteich“, das in einem tristen Dorf im wilden Osten spielt und sich mit politischen Botschaften angesichts immer radikaler werdenden Äußerungen so mancher Alternativ-Politiker nicht zurückhält.

Damit Theater in dieser Form für die Menschen auf dem Land überhaupt stattfinden kann, bedarf es einer Landesförderung, die laut Goehrt in den vergangenen Jahren „schon drastisch gekürzt“ worden sei. „Aber nicht nur bei uns, sondern bei allen Häusern in Niedersachsen“, bedauert der Hütthofer. Holsten und Liebetruth versprachen, das Thema mit in die Haushaltberatungen zu nehmen. Mit welchen Geldern das einzige Theater im Landkreis Rotenburg zurzeit arbeiten muss und künftig rechnen kann, wurde allerdings im nichtöffentlichen Teil des Ministerbesuchs diskutiert. „Klar ist, dass die Menschen in der Region stolz darauf sind, dass es das Metronom in ihrer Heimat gibt“, so Visselhövedes Bürgermeister Ralf Goebel. 

jw

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