Lesestunde in der Visselhöveder Innenstadt zum Welttag des Buche

Krimi zum Wochenendeinkauf

Amke Scholz liest der Walking-Gruppe des Kneipp-Vereins „Mords Weiber“ von Susanne Mülke vor. - Foto: Kirchfeld

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Ein Zehn-Minuten-Krimi zwischen Wochenendeinkauf und Frühjahrsputz oder der Gartenarbeit, das war am Sonnabend mitten in der Innenstadt Visselhövedes möglich. Zum Welttag des Buches stellten sich drei Lesepaten zu Verfügung, um Kurzgeschichten zum Besten zu geben.

„Ich war erst hinter der Kirche, doch die Bänke sind dort zu versteckt. Daher habe ich mich hier in die Ecke, neben den Juwelier gesetzt“, erklärte Astrid Firmenich, die Passanten einlud um Kurzgeschichten aus „Niedertracht in Niedersachsen“ zu hören. „Ich habe selbst 1 400 Bücher zu Hause und lese alles Mögliche“, berichtete Gaby Tryba, die aufmerksam die Soltauer Räubergeschichte verfolgte.

„Vom Glück draußen zu sein“ von Ingrid Boller sowie „Kindermund tut Wahrheit kund!“ und Anekdoten vom unvergesslichen Heinz Erhard las Regina Engel am Brunnen am Marktplatz vor. „Die ersten Zuhörer waren bereits um viertel vor Elf da“, freute sich die Lesepatin. „Ich bin durch die Bibliothek in Rotenburg verwöhnt und finde hier in Visselhövede oft nicht das gewünschte Lesematerial“, bedauert Karin Roy, die aufgrund des Wohnungsmarktes in die Visselstadt kam. Die Vielleserin fand besonders „Kindermund“ sehr amüsant. „Einfach zum Schieflachen!“

Die meisten Zuhörer hatte wohl Amke Scholz, die im süßen Laden bei „Tante Steffi“ der Walking-Gruppe des Kneipp-Vereins „Mords Weiber“ von Susanne Mülke, vorlas. „Wir waren erst Walken und lassen uns nun das Frühstück hier schmecken“, freute sich Gerda Thiem, die mit ihrem Mann Richard die Gruppe leitet, über die zusätzliche Unterhaltung. Ihr gefiel die „Mordsgeschichte“ so gut, dass sie das Buch in der Bücherei ausleihen möchte. „Toll ist auch die Einrichtung der evangelischen Kirchengemeinde. Da gibt es ein Büchertauschregal“, warb Amke Scholz für Lesematerial. Ebenso kann man sich in Drögenbostel im „Blauen Zimmer“ aus der Telefonzelle ein Buch entnehmen oder Bücher reinstellen.

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