Auftritt des St.-Johannis-Chores am Sonnabend

Ein Konzert zu Ehren Mozarts in der Visselhöveder Kirche

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Der Visselhöveder St.-Johannis-Chor sang auch nicht ganz so bekannte Musikstücke von Wolfgang Amadeus Mozart. 

Visselhövede - Von Wolfram Zindler. Das Jahreskonzert des St.-Johannis-Chores hat sich am Sonnabend in der Visselhöveder Kirche ganz dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet.

Die Sänger agierten sowohl als Quartett von der Orgelempore aus sowie als Gesamtchor im Altarraum des Gotteshauses. Dazu gesellten sich Solisten und ein kleines Orchester mit Streichern, Klarinetten und Blechbläsern.

Bedenkt man, dass es für das gesamte Ensemble so gut wie keine Probenzeit gab, ist die Leistung der durchweg jungen Sänger und Musiker besonders hoch zu bewerten. Der Chor hingegen brauchte allerdings mehr Probenzeit und bereitete sich fast ein Jahr auf das Konzert vor.

Mozart hatte viele kleinere geistliche Musikstücke geschrieben, die mehr oder weniger bekannt sind. Beim Konzert waren unter anderem das „Alma dei creatoris“, das „Jubilate Deo“ sowie das „Sancta maria mater dei“ zu hören, interessant arrangiert zwischen Chor, Quartett und einzelnen Solostimmen.

Gut gelungenes Meisterwerk

Von Letzteren ist besonders Juliane Giese hervorzuheben, die ihren Part klar und mit schlanker Stimme sang. Als Höhepunkt dieses Konzertteils ist das bekannte „Ave verum“ zu nennen. Dieses kleine Musikwerk war besonders gut gelungen. Hier konnte der Chor – mit Klavierbegleitung – zeigen, was er kann. Der lange ausgehaltene hohe Ton im Sopran und die Steigerung der Lautstärke und das Abflachen danach sind nicht einfach zu gestalten, dennoch konnten die Musiker hierbei überzeugen.

Das Hauptwerk des Abends war die sogenannte „Spatzenmesse.“ Heribert Lang, der die Moderation übernahm, sagte, es handele sich nicht um eine Vogelhochzeit, wohl aber sei eine Passage so komponiert, dass man darin Vogelgezwitscher hören könne. Hier waren beim „Agnus dei“ Chor und Orchester am besten abgestimmt. Sonst übertönten die Blechbläser die Sänger, die mit verstärkter Stimmfrequenz dagegen angingen. Das Publikum war begeistert, wie bei jedem Konzert des Kirchenchores. „Es war ein wahres Erlebnis“, resümierte eine Besucherin am Ende der Vorstellung.

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